Andreas Kopp

Andreas Kopp

Lean im HandwerkLean ManagementLean AdministrationKaizenKataGembaKVPProzessmanagementStrategieOrganisationControlling

Ich mache Dein HANDWERK EFFIZIENT !

In keiner anderen Branche kann mit LEAN-THINKING und LEAN-MANAGEMENT so viel Einsparungspotenzial freigesetzt werden, wie im Handwerk!



Nach über 20 Jahren LEAN in Konzern, Mittelstand sowie im kleinen, handwerklich geprägten Mittelstand, habe ich es mir unter dem Label KOPPCONCEPT zur Aufgabe gemacht, auch das Handwerk von LEAN-THINKING und LEAN-MANAGEMENT profitieren zu lassen.

Hohe Methodenkompetenz, Umsetzungsstärke und absolute Transparenz in meinem Vorgehen zeichnen mich aus!

Neben meiner Rolle als Berater, sehe ich mich ausdrücklich immer auch als Sparringspartner für den Unternehmer!

KOPPCONCEPT bei LeanBase

Aktivitäten

Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
Was die Industrie vom Handwerk lernen kann
Was die Industrie vom Handwerk lernen kann
Beitrag auf LeanPublishing
am 15. 07. 2019 um 05:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

Eine Aussage, die mir immer wieder mal begegnet, ist, das Handwerk hätte sich überholt und würde die Digitalisierung verpassen. Interessanterweise kommt diese Aussage auch aus der Handwerksbranche...

Bei allem, was die Industrie vom Handwerk lernen kann - insbesondere bzgl. der Ausbildungsform - gehe ich uneingeschränkt mit.
Allerdings sehe ich genauso viele Punkte, die das Handwerk von der Industrie lernen kann und muss!

Ich erlebe in meiner täglichen beratenden Tätigkeit, dass es im Handwerk nur sehr wenige Betriebe gibt, die sich tatsächlich dem Lean-Management verschrieben haben.
Mehr noch: Egal, ob man es als Lean bezeichnet, oder ob man Effizienzsteigerung, Vermeidung von Verschwendung, kontinuierliches Verbessern nennt - sehr häufig trifft man eher auf Zurückweisung denn auf Interesse.
"Wir haben andere Probleme", "wir machen das schon immer so", oder "wir haben die Losgröße 1, da funktioniert das nicht"!
Und deutlich erkennbar: je kleiner das Unternehmen oder der Betrieb, desto größer die Abwehrhaltung!

Das macht deutlich, dass häufig jegliches Grundverständnis dafür fehlt, was Lean überhaupt ist und was es dem Betrieb bringt.
Einen Hauptgrund dafür sehe ich in der Selbständigkeit. Der Selbsständige hat eine sehr gute fachliche Handwerksausbildung genossen und neben seiner Fachkraftarbeit im eigenen Betrieb hat er Buchhaltung und viele andere Aufgaben zu erfüllen!
Es fehlen Zeit und Wissen für Lean Management und ganz allgemein fehlt allzu häufig der Blick über den Tellerrand!

Darin, dass Führungskräfte im Handwerk naturgemäß einen Großteil ihrer Zeit selbst Fachkraftarbeit ausüben, sehe ich weniger ein Problem.
Aber in der Weiterführung des oben Beschriebenen fehlt natürlich auch den Führungskräften die Kenntnis über Lean, über Arbeitsorganisation und viel schlimmer - über Führung!
Mit eben diesen Kenntnissen könnten und sollten die Führungskräfte im Rahmen ihrer gleichzeitigen Fachkraft- und Führungsarbeit im Team sowohl als Vorbild handeln, als auch als "Trainer on the Job".


Ich habe mich dem Thema "Lean im Handwerk" seit Anfang 2020 verschrieben und sehr schnell gemerkt wie schwer es ist, Handwerksbetriebe - insbesondere Selbständige im Handwerk - für das Lean-Management zu gewinnen.
Ist der Lean-Gedanke aber einmal angekommen, entfesselt sich das Potential rasend schnell! Mit einer Erfolgsquote von bisher 100% - tatsächlich!
In aller Regel sind schon die allereinfachsten ersten Maßnahmen die "Quick- & die Big Wins", die die "Beratungsinvestition" binnen kürzester Zeit bezahlt machen.
Und setzt man bei der Beratung auf "Lernen und Verstehen", dann sind die Effekte nachhaltig!

Es ist toll zu sehen, wie in solchen Betrieben das Lean-Thinking immer mehr Eigeninitiativen der Führungskräfte und der Mitarbeiter hervorbringt!
Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
Mittels Wertstromanalyse Verschwendungen in administrativen Prozessen nachhaltig reduzieren
Mittels Wertstromanalyse Verschwendungen in administrativen Prozessen nachhaltig reduzieren
Beitrag auf LeanPublishing
am 13. 01. 2022 um 05:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

Administrative Prozesse sind häufig ineffizient und verursachen Kosten anstatt einen Wertbeitrag zu leisten. Hier kann Wertstromanalyse helfen und Verschwendungen aufdecken, Prozesse schlank...

Die Brown-Paper-Methode, oder auch Process-Mapping-Methode ist tatsächlich das wohl mächtigste Instument in der gesamten Lean-Werkzeugkasten.

Mit diesem einem Werkzeug kann nicht nur der aktuelle Prozess dargestellt werden!
Richtig genutzt kann man damit praktische alle Dimensionen eines Prozesses auf einem einzigen Papier darstellen:
- beteiligte Personen/Abteilungen
- Entscheidungsebenen/-punkte/-träger/-backups
- genutzte Info-Systeme (vom Zettel, über Excel bis ERP)
- Zeit der einzelnen Prozesschritte und des Gesamtprozesses
- und einiges mehr
Gleichzeitig bietet das Brownpaper auf einfachste Weise die Möglichkeit Bottlenecks, Medienbrüche und jede Art der Verschwendung (im Sinne von Lean) zu identifizieren!

Identifizierte Verschwendung kann durch leichte Anpassung des Brownpapers eliminiert werden und der neu entstandene Prozess kann getestet werden.

Insbesondere die Eintragung über die Zeit ermöglicht sogar ein "Monitoring" des angepassten Prozesses. Zeiten für die Prozesschritte und auch die Gesamtdurchlaufzeit können eingetragen werden.
Wenn man die Zeit dann noch monetarisiert, können die Einsparungen durch Elimination der Verschwendung direkt deutlich gemacht werden!

Brown Paper ist auch das Ideale Tool, um Mitarbeitern Lean und die Arten der Verschwendung zu verdeutlichen.
Die ersten großen Aha-Effekte treten auf, wenn Mitarbeiter die Verschwendungen selbst identifizieren. Und das selbständige erarbeiten von Eliminationsmöglichkeiten und das anschließende Testen und Monitoring schafft unmittelbat Erfolgsmomente!

Mein früherer LeanSixSigma-Jedimeister sagte (ja, das sagte er wirklich so!!):
"Flowcharts malen, um Prozesse abzubilden kann jeder!
Aber ein richtig gemachtes Brown-Paper zeigt nicht nur den Prozess - es kann auch Arbeit und Verschwendung, sowie Verbesserung und Ersparnis sichtbar machen!
Von der Macht durchdrungen und ein mächtiger Jedi ist, wer Brown-Papers richtig zu beherrschen vermag!"
Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
Ist mit Lean mehr zu erreichen als mit Six Sigma?
Ist mit Lean mehr zu erreichen als mit Six Sigma?
Beitrag auf LeanPublishing
am 20. 01. 2022 um 05:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

Management-Methoden gibt es zur genüge. Jede davon beansprucht, die eine Wahre zu sein, mit der eine Unternehmung erfolgreich wird. Sowohl Lean Management als auch Six Sigma sind beides Kandidaten,...

Für mich besteht die Frage nicht, ob "Lean Management oder Six Sigma". Aus meiner Sicht stehen beide eher in einer logischen Reihenfolge, nämlich erst Lean, und dann Six Sigma!

Warum bin ich davon überzeugt?

Lean, oder besser Lean-Thinking ist ein sehr breit angelegter Denkansatz, der (wie letztendlich auch Six Sigma) auf den Kunden bzw. den Mehrwert für den Kunden fokussiert ist. Mit den überwiegend im Grundsatz sehr simplen Methoden des Lean wird alles, was nach Lean eine Verschwendung darstellt identifiziert und eliminiert.
In einem Unternehmen muss zunächst von der Führung bis zur Basis ein Verständnis entwickelt werden, was Verschwendungen, wie zB
> Warten
> Ausschuss
> zu kompliziertes Arbeiten
usw sind und was auf Tätigkeiten der Mitarbeiter bezogen
> wertschöpfende
> nicht wertschöpfende, aber notwendige
> nicht wertschöpfende und nicht notwendige
Arbeiten sind.

Gerade in kleinen Unternehmen fehlt hier oft jegliche Grundkenntnis, wieviel Zeit, Energie, Ressourcen und letztendlich Geld durch Verschwendung und unsinnige Arbeiten versenkt wird!
Erst wenn dieses Grundverständnis durch alle Ebenen gedrungen ist, jeder ein Auge für Verschwendung entwickelt hat; erst wenn ersten großen "big wins" und "quick wins" gemacht wurden, wirklich spürbarer Fortschritt erzielt wurde; erst dann sollte man das erste Six Sigma Projekt angehen!

Ein Six Sigma Projekt konzentriert sich nur auf einen Prozess und die angewandten statistischen Auswertungen sind in aller Regel für die am Prozess beteiligten Personen nur schwer verständlich.
Wenn das grundsätzliche Lean-Verständnis und Denken fehlt, dann fällt es den Beteiligten unendlich schwer, das Projekt aktiv mit zu tragen, selbst mit voran zu treiben und so wundert es niemanden, wenn der Prozess kurze Zeit nach dem Projekt wieder so ist, wie vor dem Projekt...

Also:
Wer nachhaltig und kontinuierlich Verbessern will, der sollte mit Lean anfangen, den Lean-Gedanken das Unternehmen durchdringen lassen, Erfolge durch "big wins" und "quick wins" feiern und erst dann aufs hohe Six-Sigma-Pferd klettern!
Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
"Wenn ich ein Unternehmer sein möchte, muss ich mir ein aufgeklärtes Menschenbild zu eigen machen" – Interview mit Niels Pfläging
"Wenn ich ein Unternehmer sein möchte, muss ich mir ein aufgeklärtes Menschenbild zu eigen machen" – Interview mit Niels Pfläging
Podcast auf LeanPublishing
am 11. 07. 2022 um 04:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

"Deswegen ist dm da, aber Schlecker ist nicht mehr da", sagt Niels Pfläging. Der Organisationsforscher, Berater und Aktivist für einen radikalen Humanismus in Unternehmen erklärt im exklusiven...

Ich begleite Selbständige auf dem Weg zum Unternehmer und ich begleite kleine Unternehmen im Wachstum.

Eine der wichtigsten und immer wieder zitierten Aufgaben des Unternehmers ist die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Dabei geht es darum über den Tellerrand zu schauen, zu lernen, zu schauen was andere tun. Für die meisten bedeutet das aber sich selbst im Fachwissen breiter aufzustellen. Also Persönlichkeitsentwicklung = Fachwissenaufbau...
Was es aber wirklich bedeutet, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, das verstehen tatsächlich die wenigsten - und scheitern kläglich.

Einige wenige entwicklen sich tatsächlich zu Leadern, die es verstehen dem System Unternehmen von der Basis bis in die Führungsspitze eine Kultur und ein Gesicht zu geben. Identifikation, Motivation, Selbstorganisation und Eigenverantwortung sind hier wichtige Stichpunkte.

Die meisten aber erheben sich mit einem selbsterrichten Turm immer höher über die Mitarbeiter hinaus, beanspruchen ein "Allwissensmonopol" und entfernen sich dabei immer weiter vom Verständnis fürs Unternehmen und für die Mitarbeiter. Der Allwissende gibt vor, der Rest arbeitet!
Also - Pustekuchen mit Persönlichkeitsentwicklung!

Und es stimmt tatsächlich, dass die entgültige Richtungsenscheidung ab einer Unternehmensgröße irgendwo spätestens ab 50 Mitarbeitern fällt.
Eine ganz natürliche Größe, denn irgendwo da ist man nicht mehr in der Lage selbst das Unternehmen in allen Details im Griff zu haben - man spürt, dass man nicht mehr allwissend ist. Und dann entsteht das command-and-control-Monstrum...
Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
Lean Management im Handwerk
Lean Management im Handwerk
Beitrag auf LeanPublishing
am 10. 01. 2022 um 05:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

Der Einsatz von Lean Management Methoden und Werkzeugen ist in produzierenden Industrien mittlerweile sehr stark verbreitet und mehr oder weniger erfolgreich in dem Maße, wie auch die...

Ein wichtiger Kommentar zu "Losgröße 1":

Es ist richtig, dass jeder Auftrag eines Kunden - z.B. eine Reparatur vor Ort beim Kunden - einzigartig ist.
Aber wenn man einen solchen Auftrag in seine Teilprozesse aufteilt, dann sieht man schnell, dass bestimmte Arbeiten in (fast) jedem Auftrag wieder auftauchen.
Gerade die vor- und nachbereitenden Tätigkeiten, wie z.B. Anfahrt, Bereitstellung von Werkzeug und Material am Arbeitsplatz, zwischenzeitliches Sägen, Bohren, Schneiden draußen am/im Einsatzfahrzeug und das anschließende Räumen der Baustelle, das Verstauen der Materialien im Auto und das oft noch mühselige Erstellen der Nachweiszettel...
Später müssen die aus dem Auto entnommenen Ersatzteile wieder aufgefüllt werden usw. usw.
Genau in diesen, im Handwerk immer wiederkehrenden Tätigkeiten steckt aus Lean-Sicht unglaublich viel Verschwendung! Insbesondere, wenn zwei oder mehrere Personen zu einer Baustelle fahren und nicht geregelt ist, wer was tut!
Standardisierte Abläufe, bessere und einheitliche Aufbewahrungs- und Transportmöglichkeiten, digitale Nachweiszettel etc.pp...

Also: "Losgröße 1" ist kein Argument gegen Lean! Im Gegenteil - insbesondere hier liegt das Potential!
Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
Ziele sind NICHT zum Erreichen da
Ziele sind NICHT zum Erreichen da
Beitrag auf LeanPublishing
am 21. 01. 2022 um 05:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

Ziele sollten als unerreichbar gesetzt, aber als erreichbar wahrgenommen werden. Paradox? Na klar. Lebendigkeit besteht aus Widersprüchen. Keine Widersprüche, keine Lebendigkeit. Diese These möchte...

Die Argumentation entspricht im Wesentlichen "Goodhart's Gesetz", das schon 1975 formuliert wurde.
Allerdings halte ich "unerreichbare Ziele auch nicht für sinnhaft!

Das (Unternehmens-) Ziel heißt "Generieren von Mehrwert". Die zum Erreichen dieses Zieles zu meisternden Projekte sollten nicht als (persönliche) Ziele, sondern nur als Meilensteile formuliert sein.
Keiner der Meilensteine darf aber selbst zum Ziel werden, denn dann ist er als Meßgröße unbrauchbar und verhindert die Erreichung des Unternehmenszieles. Es gilt also z.B. für den Projektleiter ein anderes Ziel zu formulieren, als ein erfolgreicher Projektabschluss!
Wenn man mit diesem Projekt z.B. einen Anteil des Ziel-Mehrwertes assoziieren und berechnen kann, dann wäre die Erreichung dieses Mehrwertes ein mögliches Ziel. Oder aber ein Ziel, das nicht oder nur bedingt mit dem Projekt zusammenhängt

Also:
Persönliche Ziele sollten m.E. nicht nur erreichbar, sondern sollten SMART sein! Aber persönliche Ziele dürfen nicht auf die Meßgröße des Gesamtzieles bezogen sein und sie dürfen nicht das Gesamtziel blockieren oder in den Hintergrund drängen!
Andreas Kopp
Andreas Kopp hat einen Beitrag bei LeanPublishing kommentiert, vor 5 Monate
Fachkräftemangel ist hausgemacht
Fachkräftemangel ist hausgemacht
Beitrag auf LeanPublishing
am 25. 03. 2022 um 04:30 Uhr
Kanal: LeanMagazin

Mit Lean Management die deutsche Wirtschaft retten

Als Lean-Berater im Handwerk kann ich den Ausführungen uneingeschränkt zustimmen!

Gerade in Betrieben von Selbständigen (die selbst mehr oder weniger viel Fachkraftarbeit ausführen) ist die Effizienz erschreckend niedrig, weil angeblich "keine Zeit" für Verbesserungsmaßnahmen ist. Und umso erschreckender, aber logisch: je mehr Mitarbeiter, desto niedriger die Effienz.
Aus meiner Erfahrung kann zumeist in einem Handwerksbetrieb mit einem Selbständigen und vier Mitarbeitern mit wirklich einfachsten Mitteln und Maßnahmen die gleiche Leistung mit drei Mitarbeitern erbracht werden!