AWF Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Fertigung
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AWF Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Fertigung

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Die AWF Arbeitsgemeinschaft für Wirtschaftliche Fertigung ist eine Plattform für den praxisnahen, an den aktuellen Bedarfen der verarbeitenden Industrie orientierten, Erfahrungsaustausch. Unternehmen lernen von Unternehmen.

Mit Gleichgesinnten während eines vorgegebenen Zeitraums überbetrieblichen Erfahrungsaustausch betreiben. Es werden aktuelle und innovative Themen diskutiert, relevante Herausforderungen erörtert, gemeinsam Lösungen erarbeitet und in der Gruppe auf Augenhöhe neue Möglichkeiten und Blickwinkel aufgezeigt.

Aktivitäten

  1. AWF Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Fertigung
    AWF Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Fertigung hat einen Beitrag geschrieben, am 09. Dezember 2025 um 11:15 Uhr
    Systems Engineering
    Produktionssysteme als Gesamtsysteme betrachten, interdis- ziplinär analysieren und optimieren. Effizienz, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Fabrik, vom Kunden bis zum Liefe- ranten, über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicherstellen!
    Status Die Arbeitsgemeinschaft AG 2229 Systems Engineering wird am 20.03.2026 gegründet
    Veranstaltungsort Die Gründungssitzung findet digital statt (08.30 – 12.30 Uhr).
    Die Arbeitssitzungen finden deutschlandweit bei den teilnehmenden Unternehmen vor Ort statt (i.d.R. 4 x jährlich).
    Inhalt
    Die heutige Geschäftswelt lässt sich prägnant mit VUCA beschreiben und ist durch Volatilität (Volatility), Unsicherheit (Uncertainty), Komplexität (Complexity) und Mehrdeutigkeit (Am- biguity) geprägt. In der Produktion bedeutet dies, dass Unternehmen mit schnelllebigen, unvorhersehbaren Veränderungen, komplexen Zusammenhängen und unterschiedlichen In-terpretationen von Informationen bis hin zur Widersprüchlichkeit konfrontiert sind, was das Treffen von Entscheidungen erschwert und damit das Management deutlich herausfordernder macht bzw. die Effizienz von Fabriken auf eine harte Probe stellt. Gerade bei komplexen Projekten in der Produktion müssen aber bereits heute weitreichende Entscheidungen getroffen werden, die in vielen Jahren immer noch richtig sein sollen. Genau hier kann Systems Engineering als interdisziplinärer Ansatz helfen.

    Die Herausforderungen mit Systems Engineering

    Systems Engineering integriert Wissen und Methoden aus verschiedenen Disziplinen. Dies ist besonders wichtig, da komplexe Systeme oft Schnittstellen zu verschiedenen Bereichen haben und eine ganzheitliche Betrachtung erfordern. Am Anfang gilt es, eine Leitidee für Ihre Fabrik zu entwickeln. Danach wird der aktuelle Status-Quo aufgenommen: Wo liegen die Stärken und Schwächen Ihrer Fabrik? Anschließend geht es an die Analyse, die Optimierung und die Umsetzung. Dabei kommt es darauf an, eine Fabrik nicht nach starren Regeln zu organisieren, sondern bestimmte Prinzipien zu etablieren, die eine Richtung vorgeben und von den Mitarbeitenden in einer konkreten Situation feindetailliert werden, wobei innovative Methoden sowie leistungsfähige digitale Werkzeuge helfen. Wenn das gelingt, ist Systems Engineering der Erfolgsfaktor für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Produkte, Produktionssysteme und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

    Mögliche Fragestellungen:

    Was zeichnet Systems Engineering gerade im Hinblick auf produzierende Unternehmen aus, z.B. im Vergleich zu Industrial Engineering oder Manufacturing Engineering?
    Wie lässt sich Systems Engineering so effizient in den Produktentwicklungsprozess integrieren, dass komplexe technische Produkte schneller, kostengünstiger und in höherer Qualität entwickelt werden können?
    Wie kann Systems Engineering durch eine ganzheitliche Sichtweise helfen, Produktionssysteme effizienter zu gestalten und zu managen?
    Worin besteht der Nutzen einer klaren Zielpositionierung für eine Fabrik bzw. soll eine Fabrik eher Technologieführer, Geschwindigkeits-Champion oder Kosten-Weltmeister werden?
    Wodurch gelingt es Systems Engineering, die Wertschöpfung einer Fabrik in Netzwerken zu organisieren, in denen jeder Partner sich auf seine echten Kernkompetenzen fokussieren kann?
    Welche dezentralen Führungsmethoden (wie z.B. „OKR“) sind geeignet, die Ziele einer Fabrik klar auf einzelne Bereiche herunterbrechen?
    Inwiefern unterstützt Systems Engineering die Integration neuer Technologien und Methoden in bestehende Produktionssysteme, wie z.B. Industrie 4.0, Manufacturing-X, 3D-Druck, Augmented/Virtual Reality, Simulation oder KI?
    Wie fördert Systems Engineering die interdisziplinäre Zusammenarbeit und kreative Lösungen und wie sollte es organisatorisch im Unternehmen verankert werden?
    Mit welchen Methoden stellt Systems Engineering die erfolgreiche Umsetzung von komplexen technischen Systemen in skalierbare Projekte sicher?
    Was trägt Systems Engineering dazu bei, um v.a. größere Projekte schneller und kostengünstiger durchzuführen?
    Wie können agile und klassische Projektmanagement- und Projektcontrolling-Methoden auf der Basis von Systems Engineering gezielt integriert werden?
    Inwiefern bietet es sich an, digitale Werkzeuge und Modelle zur Unterstützung des gesamten Lebenszyklus eines Systems einzusetzen?
    Wodurch können Aspekte der Nachhaltigkeit, z.B. betreffend die Ressourcen- und Energieeffizienz bei Systems Engineering berücksichtigt werden?
    Wann und nach welchen Prinzipien muss ein Risiko-Management aufgebaut werden, um Risiken frühzeitige zu identifizieren und zu reduzieren (wie z.B. rechtzeitige Entkopplung von problematischen Lieferanten durch zeitweilig höhere Bestände)?
    Wie macht Systems Engineering bestehende Produktionssysteme so intelligent, dass sie sich schnell genug an neue Situationen anpassen?
    Die Themen der einzelnen Arbeitssitzungen legen Sie mit den Kollegen aus den anderen teilnehmenden Firmen in der Gründungssitzung fest!

    AG 2229 Systems Engineering
    Prof. Dr. Jürgen Wunderlich
    Prof. Dr. Jürgen Wunderlich
    Die Arbeitsgemeinschaft wird fachlich von Herrn Prof. Dr. Jürgen Wunderlich geleitet.

    Prof. Wunderlich lehrt und forscht seit Oktober 2010 an der Hochschule Landshut. Dort entwickelt er v.a. Methoden zur gleichermaßen systematischen wie wertschöpfungsorientierten Optimierung betrieblicher Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik. Insgesamt beschäftigt er sich seit fast dreißig Jahren auf Basis seines interdisziplinären Hintergrunds intensiv mit modernen Ansätzen zur Optimierung von Produktionssystemen und -prozessen nach technischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.

    Er promovierte im Bereich Fertigungsorganisation, ist Partner im EU-Exzellenznetzwerk „Innovative Produktionsmethoden“ und kennt sowohl die Anforderungen des Top-Managements als auch des Shopfloors in unterschiedlichen Branchen. Als interdisziplinärer System- und Prozessoptimierer führt er laufend Projekte in der Fertigungs- und Prozessindustrie durch und verfügt über Operations-Erfahrung bei einer international führenden Top-Management-Beratung (bekannt durch „Fabrik des Jahres“ – Deutschlands ältestem und härtesten Benchmark-Wettbewerb). Für seine Arbeit wurde er bereits im Jahr 2003 mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet. Seit 2011 bringt er sein interdisziplinäres Systemverständnis in den Masterstudiengang „Systems Engineering“ ein. Die Hochschule Landshut bietet als eine der wenigen Hochschulen einen solchen Studiengang an und erhielt hierfür als erste akademischen Organisation überhaupt eine Akkreditierung durch die Gesellschaft für Systems Engineering.

    Professor Wunderlich ist Leiter der AWF-Arbeitsgemeinschaften „Neue Arbeitsvor- bereitung“, „Pull-Systeme“ und „Produktions-Controlling“.
  2. AWF Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Fertigung
    AWF Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Fertigung hat einen Beitrag geschrieben, am 09. Dezember 2025 um 10:28 Uhr
    Kleine Losgrößen wirtschaftlich produzieren
    Wie Sie mit Rüstkostenoptimierung, Automatisierung, Digitalisierung und flexiblen Systemen und Prozessen kleine Losgrößen – bei hohen technologischen und qualitativen Anforderungen – wirtschaftlich fertigen und sogar zur Serie weiterentwickeln.

    Status Die Arbeitsgemeinschaft AG 2240 Kleine Losgrößen wirtschaftlich produzieren wird am 27.03.2026 gegründet
    Veranstaltungsort Die Gründungssitzung findet digital statt (08.30 – 12.30 Uhr).
    Die Arbeitssitzungen finden deutschlandweit bei den teilnehmenden Unternehmen vor Ort statt (i.d.R. 4 x jährlich).
    Inhalt Die Herausforderungen „Kleine Losgrößen wirtschaftlich produzieren“
    Die wachsende Variabilisierung und Varianten-Vielfalt in der Produktion führt immer mehr zu der Notwendigkeit, auch kleine Losgrößen wirtschaftlich herzustellen.
    Das trifft nicht nur Produktionsbetriebe, die grundsätzlich kleine Stückzahlen fertigen oder manufakturähnlich sind. Auch in der Serienproduktion ergibt sich im Produkt-Lebenszyklus in der Prototypen-Phase, zum Anlauf sowie zum Auslauf die Forderung, kleine Stückzahlen effizient zu produzieren.
    Diesen kleinen Stückzahlen steht eine gewünschte Auslastung der Fertigung gegenüber, die regelmäßig zu einem Konflikt im Betrieb führt. Gerade Rüstzeiten und technisch bedingte Stillstandzeiten können zu erheblichen Produktivitäts-Verlusten führen.

    Mögliche Themen, die u. a. behandelt werden:

    ✔ Prozess-Gestaltung
    ✔ Layoutplanung
    ✔ Fertigungssteuerungs-Konzepte
    ✔ Logistik-Konzepte
    ✔ Ausbildungs-Konzepte
    ✔ Entlohnungs-Konzepte
    ✔ Flexibilisierungs-Ansätze
    ✔ Prozess-Stabilisierungen
    ✔ Kennzahlen-Systeme
    ✔ Visualisierungs-Ansätze
    ✔ Shopfloor-Management
    ✔ Instandhaltungs- und TPM-Maßnahmen
    ✔ Arbeitszeit-Modelle
    ✔ Automatisierung / Digitale Fabrik / Smart Factory

    Durch Diskussionen und Workshops werden diese Themen vertieft, um praxisnahe und individuelle Lösungsansätze für die speziellen Anforderungen der Arbeitsgemeinschaft zu entwickeln.

    Download Programm AG 2240 Kleine Losgrößen wirtschaftlich produzieren
    Referent


    Die Arbeitsgemeinschaft wird von Wolfgang Löwen, geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Consulting GmbH in Hamm, geleitet.
    Er betreut Produktionsbetriebe bei Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten – von der Unternehmensbewertung über die Konzeption bis zur Umsetzung. Ein Schwerpunkt liegt in der Gestaltung von Produktionssystemen nach Lean-Gesichtspunkten.
    Wolfgang Löwen war mehrere Jahre Professor an der FH Gelsenkirchen und verfügt über langjährige Beratungserfahrung. Er realisierte zahlreiche Projekte zur Ergebnisverbesserung, Zukunftssicherung, Werksverlagerung und -neubauten. Als gefragter Experte für Produktion und Montage bringt er umfassende Erfahrung aus der Restrukturierung und Optimierung von Produktions- und Logistikbereichen im Maschinenbau und der Rüstungsindustrie mit.

Kontakt & Informationen

E-Mail: schoeppler@awf.de
Telefon: 01718636983

AWF GmbH
Kaiserstr. 100 | D-52134 Herzogenrath / Aachen
Telefon: +49 2407/9565-50
Mobil: +49 171 / 863 698 3
E-Mail: Schoeppler@awf.de
Web: http://www.awf.de

Was ist die Geschichte der AWF? Die Antwort auf diese Frage verrät Ihnen nachfolgend unser Lebenslauf:

23.02.1918
Gründung des „Ausschusses für wirtschaftliche Fertigung“ (AWF) noch während des ersten Weltkrieges
11.1918
Angliederung des AWF als Studienausschuß an den „Verein Deutscher Ingenieure“ (VDI)
13.01.1922
Angliederung des AWF als technische Abteilung an das „Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit in Industrie und Handwerk“ (RKW)
13.01.1922
Gründung des Unterausschusses Getriebetechnik
1926
Erste Herausgabe der Getriebeblätter durch den Getriebeausschuß zusammen mit dem „Verband Deutscher Maschinen- und Anlagen- bau“ (VDMA)
1926
Abgleich der Arbeitsgebiete mit dem VDI
1928
Leipzig: Erste Ausrichtung einer Getriebemodelschau durch den Getriebeausschuß und dem VDMA auf der Frühjahrsmesse
1934
Umwandlung der Organisationstruktur von der Selbstverwaltung zur staatlichen Steuerung durch das Wirtschaftsministerium
1936
Anschluss des Reuleaux-Ausschusses der „Technischen Vereinigung Gauß“ an den Getriebeausschuß
1939
Abgleich der Arbeitsgebiete mit dem VDI
1940
Umbenennung in „Reichsausschuß für wirtschaftliche Fertigung“
1945
Auflösung des RKW
1945 – 1950
Arbeit des AWF innerhalb des wieder arbeiten- den Rest-RKW und des „Berliner Kuratoriums für Wirtschaftlichkeit“ (BKW) als technische Abteilung
1945 – 1949
Berlin, Minden, Wiesbaden: Gründung verschiedener Vorläuferorganisationen des neuen RKW
09.03.1949
München: Neugründung des RKW als „Rationalisierungs-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft“ (RAW)
1950
Wiederaufnahme der Arbeit des AWF als „Gemeinschaftsorgan der Rationalisierungsträger“ des RKW
05.05.1950
Stuttgart: Umbenennung des RAW in „Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft“ (RKW)
1951
Umwandlung des AWF in einen Verein
1954
Der AWF gilt als eine mit dem RKW verbundene „Fachorganisation der Rationalisierung“
1956
Tausch von Arbeitsgruppen mit dem VDI
1959
Frankfurt am Main Umzug des AWF in das RKW-Hochhaus nach Eschborn
1965
Gründung des AWF-Institutes Berlin
2001
Berlin: Umgründung in „AWF-Arbeitsgemeinschaften für vitale Unternehmensentwicklung e.V.“
2011
Aufgabe des Vereinsstatus und Umbenennung in „AWF Arbeitsgemeinschaft für Wirtschaftliche Fertigung“ mit Sitz in Groß-Gerau
2015
Die AWF wird mit Sitz in Herzogenrath bei Aachen neu gegründet

Die AWF Arbeitsgemeinschaft für Wirtschaftliche Fertigung ist eine Plattform für den praxisnahen, an den aktuellen Bedarfen der Unternehmen der verarbeitenden Industrie orientierten, Erfahrungsaustausch.

In unseren Arbeitsgemeinschaften finden Vertreter aus Unternehmen, Beratung und Forschung zusammen, um gemeinsam während eines vorgegebenen Zeitraums überbetrieblichen Erfahrungsaustausch zu betreiben. Es werden aktuelle und innovative Themen diskutiert, relevante Herausforderungen erörtert, gemeinsam Lösungen erarbeitet und in der Gruppe auf Augenhöhe neue Möglichkeiten und Blickwinkel aufgezeigt. Diese Form der praktischen und extrem praxisnahen Weiterbildung verfolgt das Ziel, dass Unternehmen von Unternehmen im AWF-Erfahrungsnetzwerk lernen!

Darüber hinaus bietet die AWF Veranstaltungen zur Aus- und Weiterbildung an, mit dem Ziel, aktuelle Erfahrungen mit einem Spektrum innovativer Lösungen für unterschiedliche Zielgruppen und Themenbereiche einer breiten Fachöffentlichkeit zur Diskussion zu stellen. Spezifische und konkrete Erfahrungen werden in Vor-Ort-Seminaren erfahrbar gemacht. Die Unternehmen präsentieren dabei, mit welchen erfolgreichen Änderungen und Anpassungen sie die gewandelten Markterfordernisse erfüllen.

Unsere Leitfäden fassen die Arbeit, die Erfahrungen und die Erkenntnisse ausgelaufener Arbeitsgemeinschaften zum jeweiligen Schwerpunktthema zusammen. Theoretische Aspekte, vor allem aber die Praxisbeispiele aus den beteiligten Unternehmen, bilden ein praxisbezogenes Handbuch.

Unsere Angebote richten sich an alle am technischen und organisatorischen Fortschritt interessierte Personen, die mit der Planung, Steuerung und Organisation von Wertschöpfungsprozessen zu tun haben.

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