Ideenmanagement

Der Begriff Ideenmanagement taucht erstmals 1975 im „Handbuch Vorschlagswesen – Praxis des Ideenmanagements“ des Ingenieurs Siegfried Spahl auf und wird zunächst synonym zum Begriff „Betriebliches Vorschlagswesen“ verwendet. Aktuell gilt Ideenmanagement als Oberbegriff, welcher das „Betriebliche Vorschlagswesen“ und den „Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) beinhaltet.

Nutzen des Ideenmanagements
Der Nutzen des Ideenmanagements ist je abhängig von der internen Umsetzung, der Beteiligungsquote und der Bewertung der eingegangenen Vorschläge. D.h. richtig eingesetzt kann das Ideenmanagement sowohl Kostenersparnis bedeuten als auch ein Motivationsinstrument für Mitarbeitende sein.

Erfolgsfaktoren für das Ideenmanagement

  • Einbeziehung aller Beteiligten
  • Befähigung der Mitarbeitenden, gute Ideen zu entwickeln
  • aktive und regelmäßige Einreichung von Vorschlägen
  • Ausgewogenheit zwischen eingereichten Vorschlägen und deren Realisierung
  • Unternehmenskultur, die Partizipation und Wertschätzung bietet
  • Transparenz bei der Bewertung von Vorschlägen
  • Regelmäßige Werbung und Kampagnen für das Ideenmanagement (z.B. um auch neue Mitarbeitende schnell einzubeziehen)

Weiterentwicklung des Ideenmanagements
Aktuell ist es üblich, Ideenmanagement mit Innovationsmanagement zu verbinden. Allerdings ist hier zu beachten, dass insbesondere das Innovationsmanagement sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat und dass prozessorientierte Denkansätze (hier: das Verständnis, dass aus Ideen Innovationen entstehen können) wissenschaftlich seit ca. 10 Jahren als überholt gelten.

Bildquelle: IDEL Ideenmanagement


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