
QRM Institut GmbH
Wir, das QRM Institut GmbH, sind die deutsche Dachorganisation für Quick Response Manufacturing (QRM) und verbinden nationale Unternehmen mit der internationalen QRM-Gemeinschaft. QRM, entwickelt von Prof. Rajan Suri, ist eine Strategie zur radikalen Reduktion von Durchlaufzeiten in Unternehmen mit hoher Variantenvielfalt und kleinen Losgrößen. Als Partner von Unternehmensberatungen und mittelständischen Betrieben fördern wir die Umsetzung von QRM durch Trainings und Zertifizierungen, Coaching und Prozessbegleitung.
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Aktivitäten
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QRM Institut GmbH hat einen Beitrag geschrieben, am 22. Juli 2025 um 06:00 Uhr
Jasager Organisationen
oder wenn Vorgesetzte ein Umfeld schaffen, bei dem nicht mehr konstruktiv diskutiert und nach vorne gearbeitet wird.
- Widerspruch erhalten
- konstruktive Diskussionen um eines besten Ergebnisses willen führen
- die Bereitschaft als Vorgesetzte / Vorgesetzter auch mal etwas auszuhalten was nicht der eigenen Meinung entspricht
Das ist ein Verhalten, welches Unternehmen nach vorne bringt.
Stattdessen erlebe ich oft das Gegenteil. Systematisch wird Widerspruch und konstruktive Kritik ausgehebelt. Und zwar mit einer Aufgabenflut die nicht zu bewältigen ist, mit Zielen, die nicht zu erreichen sind und im Nachgang mit einer Kommunikation nach dem Motto: „du hast es ja nicht hinbekommen, dann mache ich es selbst. Das führt dazu, dass die Guten, die Mut haben gehen, die anderen Guten dem aus dem Weg gehen um sich so wenig wie möglich zu exponieren. Man sagt nix oder stimmt zu. Hauptsache nicht negativ auffallen.
Dem Rest der Belegschaft ist es sowieso egal.
Am Ende ist es der Fachkräftemangel, man bekommt ja keine guten Leute mehr um das Unternehmen nach vorne zu bringen.
So lange Unternehmen Führungskräfte benötigen, also Leader, sollten diese auch als Leader ausgebildet sein und das verstanden haben!
Leadership ist niemandem in die Wiege gelegt. Das muss man lernen!
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QRM Institut GmbH hat einen Beitrag geschrieben, am 17. Juli 2025 um 12:00 Uhr
Was High Mix / Low Volume Unternehmen von einer Eisdiele lernen können
Haben Sie schon einmal beobachtet, wie effizient eine gut geführte Eisdiele funktioniert?
An warmen Tagen strömen die Menschen in Scharen zur Lieblingseisdiele. Freie Plätze sind selten, und doch findet sich meist nach wenigen Minuten ein Tisch. Das Angebot ist vielfältig, individuelle Wünsche werden selbstverständlich erfüllt. Und das alles in erstaunlicher Geschwindigkeit.
Wer genau hinsieht, erkennt: Hier steht alles im Zeichen des Flows. Das Ziel ist klar – die Gäste schnell und reibungslos zu bedienen. Niemand möchte 30 Minuten auf einen Eisbecher warten. Selbst 15 Minuten sind schon grenzwertig. In der Regel hält man seine Bestellung nach 5 Minuten an den Tisch. Parallel brummt der Straßenverkauf.
Maximale Variabilität trifft auf maximale Geschwindigkeit. Die Abläufe sind klar, die Prozesse auf Schnelligkeit ausgelegt.
Die Bestellung erfolgt digital direkt am Tisch und wird unmittelbar an die Eistheke übermittelt. Das Personal ist, vor allem bei gutem Wetter, großzügig bemessen. Auf den ersten Blick scheint es sogar überbesetzt. Doch dieser Eindruck täuscht: Die zusätzliche Kapazität ermöglicht kurze Servicezeiten, hohe Qualität und zufriedene Kunden.
Gleichzeitig sind die Mitarbeitenden mehrfach qualifiziert. Der Service nimmt die Bestellung auf, serviert, räumt ab, kassiert und bereitet die freigewordenen Tische für die neuen Gäste vor. In der Regel gibt es keine Zuordnung der Tische auf bestimmtes Personal. Hinter der Theke läuft es ähnlich. Die Vorbereitung der Bestellungen kann unabhängig des Produktes von allen erledigt werden. Der Strassenverkauf, die Schnelldreher, werden separat abgearbeitet.
Im Grunde haben wir ein multifunktionales Team, welches je nach Bedarf Aufgaben erledigt.
Für mich ist eine solche Eisdiele ein Paradebeispiel für ein zeitorientiertes Unternehmen. Es reagiert unmittelbar auf die Nachfrage – trotz hoher Variantenvielfalt und ohne Lagerhaltung. Denn: Eisbecher lassen sich nicht bevorraten. 😉
Anderes Beispiel einer Eisdiele in meiner Stadt: An einem sonnigen Sonntag kein Servicepersonal, Selbstbedienung am Tisch wie am Tresen, lange Wartezeiten, halb leere Tische. Der Betrieb spart Personalkosten und verliert gleichzeitig massiv an Umsatz. Und auch das Trinkgeld fällt kaum ins Gewicht.
Wer der beiden verglichenen Eisdielen macht hier wohl das bessere Geschäft?
Diese Beobachtung lässt sich mühelos auf die Industrie übertragen.
In meiner beruflichen Praxis sehe ich immer wieder: Unternehmen mit einer hohen Produktvielfalt und kleinen Stückzahlen, die auf eine zeitorientierte Organisation setzen, sind schneller, effizienter und profitabler. Sie haben kürzere Durchlaufzeiten, eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit und bessere Margen. Das bestätigen mir Kolleginnen und Kollegen aus europäischen und amerikanischen QRM-Netzwerken immer wieder.
Der rein kostenorientierte Ansatz hingegen erzeugt genau das, was er eigentlich verhindern soll: Engpässe, Überlastung, Verschleiß. Die Folge? Hohe Krankenstände, hohe Fluktuation, lange Lieferzeiten und unzufriedene Kunden.
Und am Ende: schlechte Margen.
Denn wer zu knapp plant, verlängert die Durchlaufzeit. Das erhöht die Bestände, verschlechtert die Qualität, und lässt Kunden abspringen. Das Paradoxe: Die Konzentration auf die Senkung der direkten Kosten führt zu einem Anstieg der indirekten Kosten.
Das soll dann mit noch mehr Kosteneinsparung und dem Ruf nach "mehr Produktivität" kompensiert werden. Ein Teufelskreis.
Bin gespannt auf Ihre Meinung dazu.
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QRM Institut GmbH hat auf einen Kommentar geantwortet, am 24. Juni 2025 um 18:08 UhrSvenja Fülling, am 24. Juni 2025 um 14:05 UhrIch finde es sehr schade, wenn auch absolut verständlich, dass Unternehmen so reagieren, wie sie es aktuell tun. Meine Definition eines Beraters ist die, dass der Berater mich zu etwas berät, von dem ich wenig Ahnung habe und mir damit ein Problem löst. Wer nicht in der Lage ist, Lean so anzuwenden das es im aktuellen Unternehmen tatsächlich Probleme löst, macht es in meinen Augen verkehrt.
Andererseits habe ich auch Unternehmen erlebt, die sich für teures Geld einen Berater ins Haus geholt haben und dann sagten: "Klingt alles schön und gut, wir wollen es aber anders."
Was machst Du da als Berater, wenn Du genau weißt, dass es so nicht funktionieren wird, wie es gefordert wird? Konsequent wäre, sich nicht darauf einzulassen und sich höflich zu verabschieden.
QRM Institut GmbH, am 24. Juni 2025 um 18:08 UhrDer einzige Weg um sich abzuheben ist der, nein zu sagen, wenn die Arbeitsweise, die gefordert wird, nicht zu einem passt. Wenn der Auftrag angenommen wird, nicht nur Konzepte zu erarbeiten, sondern mit dem Kunden in die Umsetzung gehen. Und eigentlich ist es egal, welche Methode oder Strategie der Kunde am Ende bekommt. Schablonen, Trends und Buzzwords funktionieren sowieso nicht. Es braucht Lösungsansätze, die dem Kunden auf den Leib geschnitten sind. Das kann eine Kombination aus vielem sein. Am Ende geht es um den Mehrwert, den der Berater dem Kunden hilft zu erreichen. -
QRM Institut GmbH hat einen Beitrag geschrieben, am 13. Juni 2025 um 12:38 Uhr
Quick Response Manufacturing - Reaktionsfähigkeit als strategischer Vorteil
In einer dynamischen Welt gewinnen Unternehmen, die in der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, der Produktentwicklung, im Service, in der Produktion und Auslieferung, schnell reagieren können. Schnelligkeit schafft Handlungsspielräume, reduziert Risiken und ermöglicht es, Chancen frühzeitig zu nutzen.
14.07.2025 ab 9.00 Uhr in Offenburg
Melden Sie sich hier an:
https://qrm-institut.odoo.com/event/qrm-experience-2/register
Kontakt & Informationen
E-Mail: info@qrm-institut.de
Telefon: 00491784091262
Das QRM Institut GmbH dient als deutsche QRM Dachorganisation und Verbindungsglied zur internationalen QRM Gemeinschaft. Wir sind Mitglied des QRM Institute von Europa in Brüssel und Partner des QRM Center an der Universität Madison, Wisconsin, dem Ursprung von QRM.
Unsere Rolle:
- Coaching und Prozessberatung in der QRM Transformation
- wir unterstützen bei QRM Projekten sowohl unsere Partner (Unternehmensberatungen) als auch die umsetzenden Unternehmen selbst.
- Ausbildung und Zertifizierung
- wir bilden nach eurpäisch einheitlichen Standards aus, und zertifizieren die Absolventen. Unser Ausbildungsprogramm für QRM umfasst drei Stufen:
- Bronze - Silber - Gold, wobei in jeder Stufe das Thema Leadership ein wichtiger Faktor ist
- ein Visual Management Programm ist in der Entwicklung
- wir bieten Zugang zu einem internationales Netzwerk an Unternehmensberatungen und produzierenden Unternehmen
- wie entwickeln mit unseren europäischen Partnern QRM als Transformationsmodell ständig weiter
Inhalte auf der LeanBase
Artikel im LeanNetwork

Die Unternehmensweite Anwendung - die 4. Säule von QRM
Wer wirklich schnell sein will, muss das gesamte Unternehmen in Bewegung bringen. QRM fördert eine Kultur, weg von funktionsorientierten Silos hin zu unternehmensweiten Flussbetrachtungen. …

Umgang mit Variabilität - Die QRM Systemdynamik
Die Systemdynamik spielt eine wesentliche Rolle, wie bei High-Mix / Low Volume Unternehmen Variabilität beherrscht werden kann. Sie zeigt in mathematischen Modellen die Auswirkungen von …

Quick Response Manufacturing und die Organisationsstruktur
Abteilungen - Was früher als Inbegriff von Effizienz galt, wird heute zum Risiko. Funktionale Organisationen reagieren langsam, fördern interne Reibungsverluste und verhindern kundenorientierte …

Quick Response Manufacturing und die Bedeutung der Zeit
Die Bedeutung der Zeit, eine der vier Säulen von Quick Response Manufacturing. Die Zeit im Unternehmen wird bei QRM differenziert betrachtet. Liegzeiten erzeugen indirekte Kosten, die nicht …

Warum Geschwindigkeit für Unternehmen zum Überlebensfaktor wird
„In Zukunft gibt es zwei Arten von Unternehmen: die Schnellen und die Toten.“ Andrew S. Grove, früherer CEO von Intel; aus den 1990ern sinngemäß wiedergegeben Die geopolitischen Entwicklungen …
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Wer folgt QRM Institut GmbH?
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Ralf Volkmer
Wer besser werden will, braucht Zeit um besser zu werden. Wer keine Zeit hat wird halt nicht besser!

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Ich möchte gemeinsam mit meinen Kolleg:innen dazu beitragen, dass das Gedankengut des LeanManagement eine breite Öffentlichkeit findet. Daher lade ich alle dazu ein, unsere Angebote und Möglichkeiten, die wir mit der LeanBase geschaffen haben, zu nutzen, ob als Anbieter, Nachfrager oder Interessierter - von Auszubildenden, Studentinnen und Studenten, Mitarbeitenden vom Shopfloor oder dem...

Niels Pfläging | Red42
Ich bin "Leaner" seit 2003, ausserdem BetaCodex-Gründer, Management-Exorzist, Unternehmer, Mitbegründer von qomenius GmbH und Red42; Erfinder/Co-Entwickler der Ansätze Zellstrukturdesign, Relative Ziele und OpenSpace Beta. Ich bin Autor von 12 Büchern. Darunter den Lean-Büchern "In jedem Unternehmen steckt ein besseres" (mit Ernst Weichselbaum, 2020) und "What would Deming do?" (2023) Hier...
Sandra Meister
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Kurz über mich, offizielle Bio unten :), Ich freue mich über jede Vernetzung (Linkedin / Mail) aus der fantastischen Lean Base Community, also sehr gerne melden. Ich hab im Job eine Digitale Lösung für unser KVP / 5S entwickelt, die ich in meiner Gmbh anbiete und auch ein KVP Buch geschrieben. (Mitarbeiter als Mitdenker). Zusätzlich bin ich begleitender Coach für Führungskräfte (RiC - ein...

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Geschäftsführer der KIMW Prüf- und Analyse GmbHMitglied bei infpro.org

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Factory Evolution GmbH: Gemeinsam zu Spitzenleistungen - und zur Weltklasse-Fabrik!Wir kommen aus einer Weltklasse-Fabrik - und wir bringen Ihre Fabrik ebenfalls auf Weltklasse-Niveau. Uneingeschränkt umsetzungs- und wirksamkeitsorientiert fokussieren wir zum einen auf die richtigen Methoden, aber vor allem auf die richtige Haltung, um Lean Management so richtig auszuschöpfen. Jahrelange...

Janine Kreienbrink
Ich beschäftige mich seit Jahren damit, vom Kunden aus zu denken und interdisziplinäre Teams und interne Prozesse an den Kundenwünschen auszurichten.





