Effektivität

Der Begriff Effektivität stammt vom Mittellateinischen „effectivitas“ und bedeutet so viel wie „bewirkende Kraft“. Im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch werden die Begriffe Effizienz und Effektivität häufig synonym verwendet. Im wirtschaftlichen Kontext ist es üblich, die Begriffe zu trennen.

Effektivität wird oft umschrieben mit „die richtigen Dinge tun“. D.h. es geht nicht nur darum, Ziele möglichst aufwandsarm zu erreichen, sondern um die Berücksichtigung weiterer umliegender Faktoren, die Einfluss auf die Zielerreichung haben könnten. Sinnvollerweise steht am Anfang eines Planungsprozesses die Effektivität (strategische Betrachtung) vor der Effizienz (operative Betrachtung), d.h. es wird überlegt, ob und warum welche Maßnahmen geeigneter für die Zielerreichung sind – unter Berücksichtigung von Auswirkungen und Wechselwirkungen für alle Beteiligten. Erst danach geht es darum, die gewählte Maßnahme(n) zu optimieren, d.h. effizienter zu machen.

Die Unterscheidung von Effektivität (effectiveness) und Effizienz (efficency) geht auf Peter Drucker, US-amerikanischer Ökonom, zurück – ein Zitat dazu aus seinem Artikel „Managing for Business Effectiveness“ im Harvard Business Review, 1963, lautet:

 “It is fundamentally the confusion between effectiveness and efficiency that stands between doing the right things and doing things right. There is surely nothing quite so useless as doing with great efficiency what should not be done at all.“



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