APS (Advanced Planning and Scheduling-Systeme)
Der im Zeitalter von CIM entstandene Begriff PPS (Produktionsplanung und -steuerung) hat sich weiterentwickelt zum ERP (Enterprise Resource Planning). Der Hauptgrund dafür war die Erkenntnis, dass in der Produktion neben dem Material auch die Ressourcen Mensch und Maschine entscheidend sind. Im Zuge dieser Entwicklung sind nahezu alle PPS Systeme zum ERP-System geworden.
Die Produktion kleiner Losgrößen mit hoher Variantenvielfalt führt zu häufigem Umrüsten der Produktionsanlagen. In diesem Fall empfiehlt sich zur Feinsteuerung der Terminvorgaben incl. rüstzeitoptimaler Reihenfolgeberechnung zusätzlich zum ERP ein APS-System. Das APS-System ergänzt die Möglichkeiten des ERP-Systems, um die Fähigkeit die Abläufe noch effizienter zu gestalten. Zusätzlich erhöht ein APS die Transparenz und hilft dabei den Überblick in der Produktion zu behalten. Dazu ist es notwendig Echtzeitdaten von den Produktionsanlagen auszulesen, um anschließend daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Auch die Kapazitätsplanung der Ressourcen Mensch und Maschine wird dabei berücksichtigt.
Anschließend wird häufig der Staffelstab vom APS-System an das MES - System weitergereicht, welches ausführt was vom ERP grob und vom APS fein geplant wurde.
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