Der LEAN-Gedanke besticht!

Der LEAN-Gedanke besticht!

In der Wertschöpfungskette sind alle Schritte optimal aufeinander abgestimmt.
Sie sind im Flow, alles Überflüssige entfällt.

#leanmagazin
am 16. 01. 2019 um 08:45 Uhr in LeanMagazin von Christiane Amini


So erreichen Sie das Ideal einer schlanken Organisation:
Wirkliches SEHEN und VERSTEHEN ist bei allen Beteiligten und nach allen Seiten vorhanden.

  • Wie: Sieht und versteht die Organisation tiefgehend, was der Kunde braucht?
  • Wie: Sehen und Verstehen die Mitarbeitenden wirklich, was die Ziele des Unternehmens sind?
  • Wie: Sieht und versteht die Führung, was die Mitarbeitenden anzieht und was sie blockiert?

Es gelingt, wenn wir den Kunden mit einbeziehen.

  • Es gelingt, wenn Mitarbeiter mehr als den Namen ihrer Kollegen und Kolleginnen kennen sondern auch wissen, was ihr  Gegenüber bewegt.
  • Es gelingt, wenn die Ziele des Unternehmens bekannt sind und transparent kommuniziert werden.
  • Es gelingt, wenn die Führung mit den Mitarbeitenden im Dialog ist und eingefahrene Denkmuster aufgegeben werden.

Wir Menschen sind geneigt zu glauben, dass jeder so denkt wie wir denken und ebenso agieren würden. Oft projizieren wir unsere Art des Denkens und Handelns auf unser Gegenüber und erwarten entsprechende Umsetzung. Dabei sind Teams komplexe Systeme, in denen Menschen in ständiger Wechselbeziehung stehen.
Über die Art ihrer Zusammenarbeit bestimmen sie die Ergebnisse und damit den Erfolg der Organisation. Prallen ihre Unterschiede immer wieder aufeinander, verhindern sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Und das, obwohl wir Menschen gerne wissen wollen, was andere Menschen wirklich denken, fühlen oder planen.

Wertschätzung ist die Grundlage.

Denn: Nachhaltige Veränderung wird via Anerkennung erreicht. Statt ums Einordnen geht es um besseres Verstehen durch präzise Beobachtung, durch intuitive Wahrnehmung.

Denn: Begegnet uns ein Mensch, suchen wir sofort nach Bekanntem. Unser Gehirn scannt das Gegenüber. Bewertung, Hypothesen und Annahmen teilen in Bruchteilen von Sekunden unseren Kontakt in sympathisch oder unsympathisch ein. Dabei übergehen wir unbedacht unsere Intuition, anstatt der universellen Sprache zu vertrauen. Wir bleiben verschlossen für das, was deutlicher als Worte spricht.

Unterliegen wir dem Irrtum der Offensichtlichkeit?

Denn: Klassische psychologische Experimente weisen auf die Filter in unserer Sichtweise auf Wahrnehmung, Urteilsvermögen und sogar die menschliche Natur hin. Die alternative Interpretation dieser Experimente besagt, dass das, wonach die Menschen suchen bestimmt, was offensichtlich ist. Offenheit wird erarbeitet und fordert mehr als das, was wir nur betrachten.

Selbstbilder Diskrepanzen

  • Selbst real – wie man sich selbst sieht
  • Selbst ideal – wie man selbst sein möchte
  • Fremd ideal – wie man von anderen wahrgenommen werden möchte
  • Fremd gefordert – wie ich glaube, dass andere mich wahrnehmen möchten
  • Fremd real – wie man glaubt, von anderen wahrgenommen zu werden

Der Weg zu Sehen & Verstehen führt über Selbstreflexion und Wahrnehmung.

Denn: Die Erfahrung zeigt, dass eine souveräne Führung dann gelingt, wenn wir aufmerksam mit uns selbst und anderen sind. Selbstbewusst und aufrichtig. Beginnen wir den Weg mit der Beantwortung der fünf Fragen der Selbstbild Diskrepanzen:
„Stimmt meine Eigenwahrnehmung mit dem überein, wie ich von anderen Menschen wahrgenommen werde, oder gibt es hier starke Widersprüche?“


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