Netzplan

Netzpläne sind laut DIN 69 900 „grafische oder tabellarische Darstellung einer Ablaufstruktur, die aus Vorgängen bzw. Ereignissen und Anordnungsbeziehungen besteht“. Ein Netzplan stellt also einzelne Vorgänge, deren Dauer und zeitliche Anordnung sowie logische Abhängigkeiten dar, und ermöglicht damit die Berechnung von Anfangs- und Endzeitpunkten von Vorgängen sowie die Kalkulation von Pufferzeiten.

Mit einem Netzplan ist es möglich, gesamte Projekte oder auch „nur“ Teilprojekte als Gesamtnetzplan oder Teilnetzplan zu beschreiben. Teilnetzpläne werden dabei mit anderen Teilnetzplänen verbunden; je nach Betrachtungsrichtung wird von Netzplanzerlegung oder Netzplanverdichtung gesprochen. Der Vorteil und auch die Herausforderung liegen in der bedarfsgerechten Detailtiefe der Visualisierung. Beispiel: Das Management interessiert sich für die Meilensteine eines Projekts, die Mitarbeiter für die Details der Vorgänge.

Bildquelle InLoox


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