Ablaufplan

Ein Ablaufplan ist eine Übersicht, die entweder einen vorgesehen oder einen bereits bestehenden Projektablauf visuell darstellt. Diese Darstellung ist meistens grafisch und berücksichtigt alle Rahmenbedingungen, die zeit- oder sachbezogen sind.

Um den effizienten und reibungslosen Ablauf zu erleichtern, werden Ablaufpläne oft im Projektmanagement genutzt, u.a. helfen sie bei der Risikoeinschätzung. Mit einem Ablaufplan können auch die Anforderungen des „magischen Dreiecks“ (Termine, Kosten, Umfang) im Projektmanagement abgeglichen werden.

Die grafische Darstellung erfolgt in der Regel per Netzplan, Gantt- oder Balkendiagramm. Die Ordnung eines Ablaufplans sieht einen fixen Anfang (Ist-Zustand) und ein definiertes Ende, das Projektziel (Soll-Zustand) vor. Innerhalb dieser Ordnung werden alle relevanten Elemente des Ablaufs (Ablaufelemente, wie z.B. Ein- und Ausgangswerte, Ereignisse, Vorgänge, Meilensteine, o.ä.) chronologisch angeordnet und mit Verweisen auf Wechselwirkungen, Sachzusammenhänge und/oder Rahmenbedingungen versehen.

Die DIN 69901-5:2009-1 „Projektmanagement - Projektmanagementsysteme - Teil 5:  Begriffe“ definiert den Ablaufplan als „Übersicht“ über Inhalte. Ziele, Realisierungsbedingungen und Ergebnisse sind dabei zu berücksichtigen, wobei weder Gestaltung noch terminliche Verbindlichkeiten vorgegeben werden

Verwandte Begriffsverwendung:
Der Begriff Ablaufplan existiert auch in der Informatik, wie z.B. bei der Entwicklung von Software. Hier gilt er als Programmablaufplan, in den Ein- und Ausgabeoperationen, interne Operationsanweisungen und das Programende integriert sind.

Bildquelle: iTask


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