Umlaufbestand
Als Umlaufbestand wird die Menge an Beständen bezeichnet, welche durch freigegebene Aufträge in den einzelnen Stufen der laufenden Produktion gebunden ist. Damit sind in Arbeit befindliche Materialien ebenso gemeint wie in Warteschlangen oder Puffern liegende. Als Übernahme des englischen Begriffes „Work in process“ etabliert sich auch der Begriff „Ware-in-Arbeit“ zunehmend im Deutschen.
Eine wesentliche Aufgabe der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) ist es, Umlaufbestände möglichst gering zu halten. Sie binden Liquidität, Kapital und Platz, verursachen oft zusätzliche Transporte und gelten, soweit sie nicht unmittelbar in Bearbeitung sind, grundsätzlich als Verschwendung (Muda). Aufgrund des Zusammenhanges von Umlaufbestand und Durchlaufzeit (Gesetz von Little) beschränken Umlaufbestände auch die Flexibilität.
Gegenstück zu umlaufenden Beständen ist das Umlaufvermögen.
Quelle: Wikipedia
Weitere Inhalte
Kennst Du schon LeanTransferLearning?
-
Wissen — gemeinsam erwerben und bei der Anwendung ausbauen
-
Transfer — begleitete Umsetzung im betrieblichen Alltag
-
Praxis — direkter ROI durch schnelle Nutzung im eigenen Umfeld

Einbindung der Quality Circles in die Unternehmensstrategie - Online-Lern-Modul 6
Trotz ihrer Herkunft aus direkten Produktionsbereichen und dem entsprechenden Einfluss auf die entstehende Qualität in den Produktionsprozessen können Qualitätszirkel entscheidende Beiträge für …

Viertes S: Standardisieren - Online-Lern-Modul 5
Die vierte Phase, Seiketsu oder Standardisieren, legt klare Richtlinien und Standards für die vorangegangenen Schritte fest. Durch die Einführung von einheitlichen Verfahren wird …





Kommentare
Bisher hat niemand einen Kommentar hinterlassen.
Kommentar schreiben
Melde Dich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.
Teilen