Prozessmodellierung

Prozessmodellierung ist die Tätigkeit zur Erstellung eines Prozessmodells. Entsprechend der Zwecksetzung der Modellierung werden die Prozesselemente des Prozesses spezifiziert, die im Modell abgebildet werden sollen. Dies sind in der Regel nicht nur die den Prozess kennzeichnenden Aufgaben, einschließlich der zwischen ihnen vorhandenen logischen Folgebeziehungen, sondern noch eine Anzahl weiterer Merkmale (z.B. Sachmittel).

Die Abbildung und Darstellung von Unternehmensstrukturen und Geschäftsprozessen ist eng mit der Geschichte der Arbeitsteilung verknüpft. Henri Fayol, Adam Smith legte den Grundstein der heutigen Organisationslehre. Die Zwei Pfeiler der Organisation, die Aufbauorganisation und die Ablauforganisation klären die Aufgaben- und Arbeitsverteilung, meist mit dem Ziel die „Liniar of Scales“ zu nutzen, also die Geschwindigkeits- und Lernkurven-Effekte, die sich aus der Arbeitsteilung ergeben. Speziell für Prozesse ist daher die Ablauforganisation interessant. Fritz Nordsieck war einer der ersten, der Diagramme zur Beschreibung von Prozessen nutze. Diese Diagramme sind der Grundstein für die Prozessmodellierung, wie wir sie heute kennen.

Prozessmodellierung beschreibt die Abläufe eines Unternehmens in visueller Form. Hierzu werden meist grafische Elemente genutzt, um die Reihenfolge von Aktivitäten, Entscheidungen und anderer prozessrelevanter Informationen zu visualisieren. Mit einer grafischen Darstellung erlangt man schneller die benötigte Transparenz bezogen auf den Prozess.



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Nachhaltigkeit hat drei Dimensionen – Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Ressourceneffizienz ist die bekannteste, aber nur eine von zahlreichen und auch vielfältigen Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln und sich für die Zukunft zu rüsten.