Stephanie Borgert

Stephanie Borgert

Warum Sushi essen systemrelevant ist.
Von Systemen, Nachhaltigkeit und Thunfisch. Und! Pizza soll sein, genau so wie elektronische Produkte, Beziehungen oder Entscheidungen: nachhaltig.



Der Begriff arbeitet sich vor auf der Hitliste trivialisierter Worthülsen und liegt gleichauf mit Agilität, Digitalisierung oder Selbstorganisation. Dabei ist es längst fünf vor Zwölf, um sich ernsthaft mit nachhaltigem Wirtschaften und Organisieren zu beschäftigen. Die Frage dabei muss lauten: „Wie gestalten wir die Systeme, in denen wir agieren, ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvoll? Es geht also um weit mehr als Greenwashing oder den Verzicht auf Plastikstrohhalme. Was bedeutet das für Organisationen?

Unsere Organisationen sind komplexe, soziale Systeme, deren Dynamiken erkannt und verstanden sein wollen. Wie kommt es, dass immer die Gleichen alle Aufmerksamkeit bekommen? Wieso sind Talent-Programme alles andere als hilfreich für gute Zusammenarbeit? Und was sind die Kernursachen dafür, dass die meisten Organisationen eben nicht nachhaltig sind?

Und was haben bloß die NBA, Piraten und Monopoly damit zu tun?

Eine Einladung zur Reflexion vorab: Wie definieren Sie Nachhaltigkeit in Ihrer Organisation? In welchem Zusammenhang wird der Begriff bei Ihnen genutzt? Was meinen Sie, wenn Sie „nachhaltig“ sagen?

Über Stephanie Borgert

Ihr Thema: Komplexitätsgerechtes Denken

Im Rückblick auf ihre eigene Führungskarriere sagt Stephanie Borgert heute: „Mit dem Blick auf „Systeme“, hätte ich damals sicher Vieles anders und besser machen können, vor allem im Umgang mit Menschen.“

Den „Systemblick“ in die Welt zu tragen, hat sie sich zur Aufgabe gemacht. Stephanie Borgert schreibt Bücher, ist eine gefragte Vortragsrednerin und begleitet Führungsteams auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation.

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ muss mit sinnvollem Leben gefüllt werden, so ihr Anliegen. „Wir können Organisation nicht ohne Wirtschaft und Gesellschaft denken. Es geht um Verantwortung.“