Hans Joachim Gergs

Hans Joachim Gergs

„‚Agilität ist nicht alles: Agilität braucht Stabilität! Spitzenunternehmen unterscheidet von Wettbewerbern ihre Fähigkeit, sich dynamisch weiterzuentwickeln und dabei Kultur und Identität des Unternehmens zu bewahren und evolutionär zu gestalten‘ so die Autoren.



Geschwindigkeit und Intensität von Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft haben sich im letzten Jahrzehnt drastisch erhöht. Viele Unternehmen und Branchen befinden sich in tiefgreifenden Transformationsprozessen, der durch die Corona-Krise beschleunigt wird.  „Agilität“ ist daher gerade in aller Munde. Doch der Vorherreschen Glaube an den agilen Königsweg zur optimalen Organisation ist eine Illusion. „Agilität braucht Stabilität“ ist die Kernbotschaft dieses Buches. Denn Spitzenunternehmen unterscheiden sich von Wettbewerbern durch ihre Fähigkeit, einerseits ihr Kerngeschäft zu stabilisieren und zu optimieren und andererseits gleichzeitig die langfristige Tragfähigkeit ihres bisherigen Geschäftsmodells grundlegend zu hinterfragen und zu innovieren. Wie gelingt dieser Spagat? Das Konzept der Ambidextrie gibt Antworten auf diese Frage. Ambidextrie ist gewissermaßen synchrone Arbeit auf zwei verschiedenen „Baustellen“: Das, was man heute tut fortsetzen und sich zugleich auf neue Zukunftsfelder begeben.

Dieses Buch zeigt, wie die Fähigkeit zur Ambidextrie in Unternehmen und Organisationen systematisch entwickelt werden kann. Die Autoren stellen konkrete Methoden und Verfahren vor. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung ambidextrer Prozesse und Strukturen, wie auch um die Entwicklung einer ambidextren Kultur. Führung spielt dabei eine zentrale Rolle.

Dr. Hans Joachim Gergs unterrichtet er seit mehr als 16 Jahren in verschiedenen Executive MBA Studiengängen der Business School der Technischen Universität München die Themen Change Management und Organisationstheorie und hat Lehraufträge der University of London und der Universität Heidelberg. Ferner ist er seit zwei Jahren Partner der Gesellschaft für empirische Organisationsforschung (GfeO) einer Ausgründung der Universität Regensburg, deren Beratungsschwerpunkt die digitale Transformation der Arbeitswelt ist. Nach seinem Studium (Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Psychologie) an der Universität Erlangen-Nürnberg war er an der Universität Jena am Institut für Arbeits-, Betriebs- und Wirtschaftssoziologie in der Grundlagenforschung tätig. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit sind Management und Führung sowie Organisationstheorie und Change Management.

Mehr zum Buch "Agilität braucht Stabilität" ist hier zu finden. Alles zum Buch "Die Kunst der kontinuierlichen Selbsterneuerung" gib es hier.