Engpassanalyse in Produktionssystemen mittels PQPR
Produktionssysteme sind komplexe Strukturen, in denen Engpässe erhebliche Auswirkungen auf die Durchlaufzeit (DLZ) und Liefertreue (OTD) haben können. Besonders im High-Mix-Low- Volume Produktionssystemen stößt die klassische Wertstromanalyse an ihre Grenzen. Die PQPR (Product – Quantity – Process – Routing) bietet eine Transparenz über die kapaztive Belastung einzelner Arbeitsschritte in Abhängigkeit der Produkte und Produktroute im Wertstrom.
Die PQPR-Methode bietet in diesem Anwendungsfall einen strukturierten Ansatz zur Identifikation und Bewertung solcher Engpässe.
Durch die Anwendung der PQPR-Methode lassen sich Engpässe systematisch identifizieren, Ursachen analysieren und gezielte Maßnahmen zur Optimierung ableiten. Dies stärkt die Resilienz und Effizienz des gesamten Produktionssystems.
Im Rahmen eines Fachvortrags stellt Simon Weßing, Projektmanager bei LMX, die strukturierte Vorgehensweise zur Identifikation und Bewertung von Produktionsengpässen mittels der PQPR-Methode vor. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele wird gezeigt, wie sich die Methode in der Praxis einsetzen lässt: Etwa zur Bewertung von Produktvielfalt und deren Einfluss auf Rüstzeiten, zur Analyse von Kapazitätsengpässen bei schwankenden Stückzahlen sowie zur Optimierung nicht standardisierter Prozessketten.

