Lea(r)n Management oder „Warum smarte Unternehmen keine Berater brauchen“

Pascoe Naturmedizin gehört zu den 100 modernsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Die Erfolgsgeschichte des auf Naturmedizin spezialisierten Familienunternehmens begann vor drei Generationen und mehr als 120 Jahren. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und stellt etwa 200 naturheilkundliche Arzneimittel her. Dazu gehören pflanzliche Medikamente, (Hochdosis-)Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel, die in 30 Länder weltweit exportiert werden. Pascoe erhielt bereits viermal das Gütesiegel „Top 100“, den Innovationspreis für mittelständische Unternehmen. Achtmal in Folge wurde Pascoe mit dem Gütesiegel „Great Place To Work“ ausgezeichnet, in den Jahren 2017 und 2019 sogar mit dem ersten Platz als „Deutschlands bester Arbeitgeber“.

Um jedoch auch prozessual zukunftsfähig zu sein, machte man sich bei Pascoe Gedanken und beschreitet gegenwärtig einen spannenden Weg:

Viele Unternehmen schmoren in Ihrem eigenen Saft. Die meisten Prozesse sind alt und bewährt, aber dafür häufig fehleranfällig und leider selten flexibel und schlank. Mitarbeiter sind über die Jahre auf eine „Fehlervertuschungskultur“ sozialisiert. Ein Verbessern ohne externe Hilfe, um Fehler aufzudecken und Handlungsempfehlungen zu erhalten, erscheint häufig nicht mehr möglich oder man ist dabei schlichtweg mehrfach gescheitert.

Welche Methoden Pascoe gewählt hat, um von einer Fehlervertuschungskultur hin zu einer Entdeckungs- und Verbesserungskultur zu kommen, soll im Vortrag skizziert werden.

Teilen

Benjamin Piesk
Bereichsleiter Fertigung
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH