Aktionsfläche Deutschland 2040 - Tag 1

Digitalisierung und Vernetzung sind zu mächtige Instrumente, als dass man in ihrem Zusammenhang nur über Effizienzsteigerung reden sollte. Dies würde lediglich zu einem beschleunigten „Weiter-So“ des Wirtschaftens führen. Es ist richtig: Digitalisierung und Vernetzung werden fundamentale Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Statt diese aber einfach „geschehen zu lassen“, sollten wir sie gestalten. Denn diese Technologie schenkt uns die historisch einmalige Chance, eine Zukunft zu gestalten, die wir uns immer erträumt haben.

In zwei intensiven Sessions werden wir gemeinsam den mutigen Entwurf von Deutschland 2040 entwickeln. Wir wollen ein Manifest formulieren, um dieses an die Wirtschaft und die Politik zu richten. Deshalb möchten die Initiatoren von Deutschland 2040 die Stimmen der Community zu folgenden Schwerpunktthemen einfangen:

  1. Wir werden mehr Zeit haben. Was sollten wir zum Nutzen der Gesellschaft damit anfangen?
  2. Die Produktivität wird steigen - wie verteilen wir die Gewinne fair?
  3. Wie sieht ein Steuersystem aus, das dies unterstützt? Sollten wir nicht Ressourcenverzehr besteuern, statt Löhne und Gewinne?
  4. Starre Organisationen weichen flüchtigen Netzwerken - werden wir alle Freelancer?
  5. Wie sieht die Bildung der Zukunft aus?
  6. Was muss die Digitalisierung leisten, damit sie uns dient – und nicht umgekehrt?

Zukunft kommt nicht einfach auf uns zu - sie ist das Ergebnis unserer Taten. Unsere Taten sind das Ergebnis unserer Pläne und unsere Pläne sind das Ergebnis unserer Visionen.

Und diese Visionen sind nur dann gut, wenn sie aus der Mitte der Gesellschaft her gedacht werden. Diese beiden Sessions sollen ein erster Schritt hierzu sein. 

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Prof. Dr. Andreas Syska
Hochschullehrer
Hochschule Niederrhein, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften