Strategie wirksam machen unter Unsicherheit: Hoshin Kanri trifft strategisches Risikomanagement im Gesundheitswesen
Lean Management steht für klare Zielausrichtung, konsequente Priorisierung und stabile Prozesse – insbesondere im Krankenhaus eine zentrale Voraussetzung für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Patientensicherheit. Doch je strategischer und ambitionierter Ziele gesetzt werden, desto relevanter wird die Frage: Welche Unsicherheiten gefährden die Umsetzung?
Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich Walter Petschnig. Aus seiner langjährigen Praxis wurde deutlich, dass Lean seine ganzheitliche Wirkung erst dann entfaltet, wenn Risiken nicht implizit „mitgedacht“, sondern systematisch sichtbar, bewertbar und steuerbar gemacht werden.
Mit Hoshin Kanri zeigt er einen Ansatz auf, der Lean Management, Strategieumsetzung und Risikomanagement konsequent verbindet: strategische Durchgängigkeit von der Vision bis zur Umsetzung – ergänzt um einen strukturierten Umgang mit Unsicherheit entlang der gesamten Wertschöpfung.
Hintergrund zu Hoshin Kari:
Hoshin Kanri ist eine Methode des strategischen Managements aus dem Lean-Umfeld, die ursprünglich bei Toyota entwickelt wurde. Ziel ist es, langfristige Unternehmensstrategie systematisch in konkrete, messbare Maßnahmen auf allen Ebenen zu übersetzen.
Im Mittelpunkt stehen wenige, klar priorisierte Durchbruchziele, die über Jahresziele und Projekte bis in die operative Arbeit kaskadiert werden. Ein zentraler Bestandteil ist der sogenannte „Catchball“-Prozess: Ziele werden nicht nur top-down vorgegeben, sondern im Dialog zwischen Führung und Teams abgestimmt. Durch regelmäßige Überprüfung im PDCA-Zyklus nach W. Edwards Deming wird sichergestellt, dass Fortschritte messbar sind und Abweichungen systematisch korrigiert werden.
So schafft Hoshin Kanri strategische Klarheit, Alignment und konsequente Umsetzung.

