Unsere Arbeit, Wirtschaft und Leben - Ideen für das digitale Morgen

Unsere Arbeit, Wirtschaft und Leben - Ideen für das digitale Morgen

Vermutlich ist die Digitalisierung die größte Errungenschaft der Menschheit seit Erfindung der Schrift. Sie kann Wegbereiter für die Bildung einer Gesellschaft sein, die wir uns immer erträumt haben. Wie kurz gesprungen und klein gedacht sind aber die Vorschläge, die sich darauf beschränken, die bisherige Art des Wirtschaftens zu beschleunigen. Die Digitalisierung hat keine andere Vision, als die Steigerung von Effizienz im Sinne von »schneller, höher, weiter« und macht deshalb vielen Menschen Angst.

Für diese DigitalConference am 1. Oktober 2021 konnten wir Prof. Dr. Andreas Syska gewinnen, welcher auf dem Gebiet der "Produktion der Zukunft" forscht und ebenso radikale, wie optimistische Szenarien für ein zukünftiges Wirtschaftssystem entwirft.

1. Oktober 2021 7.800 Credits (65,00 €)

Um der Digitalisierung ihren dringend benötigten Sinn zu geben und ihre enormen Chancen zu nutzen, werden wir zunächst die Frage zu beantworten haben, wie wir zukünftig leben, arbeiten und wirtschaften wollen. Nur findet sich diese Antwort nicht in Softwarehäusern oder Forschungsinstituten, sondern in der Mitte der Gesellschaft.

Was es braucht sind Denkanstöße für die Vision einer digitalisierten Industriegesellschaft, die den darin arbeitenden Menschen, ja der ganzen Gesellschaft nützt.

Die Zukunft kommt nicht einfach auf uns zu. Sie ist Ergebnis unserer Taten. Unsere Taten sind das Ergebnis unserer Pläne. Und unsere Pläne sind das Ergebnis unserer Visionen und unserer inneren Haltung.

Und genau darum geht es in dieser Digital Conference. Im Wechsel zwischen Impulsbeiträgen und Diskussion werden wir uns mit den folgenden Themen befassen und darüber sprechen, wie die digitale Zukunft unserer Gesellschaft aussehen soll.

Programmübersicht:

09:00 Uhr Eröffnung Ralf Volkmer
09:15 Uhr Die Roboter übernehmen oder die irrationale Angst vor dem Verlust der Arbeit
Digitalisierung lässt Arbeit weniger werden. Und das ist das Beste, was uns passieren kann. Wir wandeln
den Produktivitätsfortschritt in Zeit um und befreien uns vom Zwang, arbeiten zu müssen.

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Prof. Dr. Andreas Syska
10:00 Uhr Pause
10:15 Uhr Mehr Lebensqualität
Digitalisierung aber schreddert den Skaleneffekt, treibt die Produktion aus den Fabriken und lässt sie dezentral
stattfinden - im Handel, im Handwerk und in Haushalten. Produktion und Konsum rücken räumlich zueinander.

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Prof. Dr. Andreas Syska
11:00 Uhr Pause
11:15 Uhr Unternehmungen und Jobtionen
Das Unternehmen wandelt sich zu einer zeitlich begrenzten Unternehmung, deren Lebenszyklus dem Produktlebenszyklus
folgt. Produktion und Dienstleistung finden in temporären Netzwerken statt, die sich mittels digitaler Plattformen immer
wieder neu konfigurieren.

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Prof. Dr. Andreas Syska
12:00 Uhr Pause
12:45 Uhr Allgemeines Unternehmertum
Für die Industrie, wie wir sie kennen hat das letzte Kapitel begonnen. Wertschöpfung wird in Zukunft dezentralisiert sein und in
flexiblen Netzwerken stattfinden; viele Wertströme umfahren die Fabriken.

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Prof. Dr. Andreas Syska
13:30 Uhr Pause
13:45 Uhr Humboldt 2.0 – die wirklichen Anforderungen an die Bildung
Menschen werden in Coding Schools geschubst und dort zu Bedienern von Digital-Maschinen abgerichtet – angeblich, weil der
digitale Wandel sonst nicht gelingt. Tatsächlich werden diese Menschen dazu erzogen, in digitalisierten Systemen zu funktionieren,
statt diese zu hinterfragen und zu gestalten. Zukunft braucht aber die Fähigkeit zur Gestaltung und eine die richtige innere Haltung.

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Prof. Dr. Andreas Syska
14:30 Uhr Pause
14:45 Uhr Das dritte Rad am Wagen? Die neue Rolle des Mitarbeiters
Mitarbeiter erhalten ihre Arbeitsanweisungen nicht mehr Menschen, sondern von Maschinen. Das Internet der Dinge sieht das
Material an der Spitze der Hierarchie, gefolgt von der Maschine. Am Ende findet sich der Mensch wieder.

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Prof. Dr. Andreas Syska
15:30 Uhr Abschließender Austausch mit allen Teilnehmenden Ralf Volkmer
Prof. Dr. Andreas Syska
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung