Leadership

Leadership

Leadership bzw. Führung sind für Organisationen ganz sicher wesentliche Erfolgsfaktoren. Leadership, auch als die „Kunst des Führens“ formuliert, erfordert sogenannte „besondere Fähigkeiten“ und birgt damit gleichzeitig die Gefahr, in vielerlei Hinsicht missverstanden zu werden. Dies wird beispielsweise im Sport besonders deutlich. Jürgen Klopp, aktuell Trainer beim FC Liverpool und Silvia Neid, ehemalige Trainerin der Frauenfußball-Nationalmannschaft sind herausragende Beispiele für „Leadership“. Beide sind jedoch völlig unterschiedliche „Leader“.

Während der Ausgangsbeschränkungen und den damit verbundenen Konsequenzen in Zeiten von #Corona stellen wir Euch die Impulsbeiträge aus der „Konserve“ zur Verfügung.

4. Mai 2020 1.500 Credits (15,00 €)

Auch wenn wir Sport nicht 1:1 auf den Unternehmenskontext übertragen können, ist es für uns sehr interessant auf die verschiedenen Aspekte von Leadership und Führung im Unternehmenskontext zu schauen, sie eventuell voneinander abzugrenzen und herauszufinden, wie sie uns im Unternehmensalltag hilfreich sein können.

Unser Anspruch ist natürlich nicht, aus Dir als Teilnehmer*in dieser Conference einen Jürgen Klopp oder eine Silvia Neid zu machen, jedoch wollen Dir unsere Impulsgeber*innen Stephanie Borgert, Franziska Gütle, Daniela Röcker, Christian Bäumer, Conny Dethloff und Stefan Röcker aufzeigen was Leadership im Unternehmen bedeutet, nämlich einer Gruppe von Menschen eine mögliche Richtung (Vision) aufzuzeigen und sie zum eigenverantwortlichen Handeln zu befähigen, so dass diese sich mit daraus abgeleiteten unternehmerischen Zielen aktivierend identifizieren können – aber auch den Mut und die Haltung haben, vorgegebene Ziele konstruktiv zu hinterfragen.

Gutes Leadership ist in der Lage, die Richtung, nicht nur sprachlich zu formulieren, sondern diese auch mit Werten und Überzeugungen zu füllen und vor allem sie durch das eigene Handeln vorzuleben und sich selbst nicht zu überhöhen.

Im Kontext zu Lean Management abgeleitet aus dem Führungskräfteentwicklungsmodell bei Toyota, zeichnen sich Leadership dadurch aus, dass neben der Verbesserung von Geschäftsprozessen der Mensch im Vordergrund unter dem Motto „Befähigen statt belehren“ steht. Die Hauptmotivation von Leadership ist also, wirksame Impulse zu setzen, damit Mitarbeitende ihre eigene Kompetenz jeden Tag erhöhen können und das Gesamtsystem intelligenter wird und nicht umgekehrt. Lean Leadership verfolgt das übergeordnete Ziel, in der Organisation gute Problemlösungsabläufe zu etablieren, so dass das Erreichen der Ziele ein natürlicher Prozess wird.

I’m the normal one“, hat Jürgen Klopp einmal in einem Interview gesagt – wir meinen, dass man dies auch auf Leader im Kontext zu Lean Management übertragen könnte. Wir und die Impulsgeber*innen wollen mit ihren Beiträgen in dieser LeanDigitalConference hierzu einen Beitrag leisten.

Wer beim Fußball bleiben möchte, schaut in die ZDF-Doku über Jürgen Klopp mit dem Titel „Ich habe große Lust auf Erfolg“. Ein Interview mit Silvia Neid findet ihr hier: https://www.zeit.de/sport/2011-05/frauenfussball-silvia-neid

Auch bei uns auf der LeanBase haben wir hin und wieder einen Vergleich mit Leadern im Sport hergestellt. Beispielhaft sei hier unsere 11. Sendung von LeanTalkTV mit dem Titel "Was Organisationen vom Leistungssport lernen können!" genannt. Zu Gast waren in dieser Sendung der Cheftrainer Jan Gorr des Handball Zweitligisten HSC 2000 Coburg e.V und der Rückraumspieler Philipp Barsties des HSC 2000 Coburg e.V. und Junioren-Weltmeister im Jahre 2011.