Wie man führt, ohne zu dominieren

Wie man führt, ohne zu dominieren

Führung wird gerne technisch gesehen, als die Summe der Verhaltensweisen, mit denen es einer Führungskraft gelingt, erfolgreich zu sein. Erfolge werden dabei gerne der Führungskompetenz zugeschrieben, Misserfolge hingegen den ungünstigen Rahmenbedingungen oder den schwierigen Mitarbeitern. Kein Wunder, dass sich die allermeisten Führungstrainings darauf beschränken, die Führungstechniken zu verbessern.

Vortrag ansehen

Kaufe jetzt Dein Ticket, um die Vorträge der LeanDigitalConference anzusehen.


Die Vortragsfolien zu diesem Impulsbeitrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Arnold stehen hier zusätzlich zum Download zur Verfügung.

Gelingende Führung fordert demgegenüber persönliche Fähigkeiten. Führungskräfte müssen in der Lage sein:

  • auf das Gegenübersystem zu lauschen,
  • zunächst schweigend zu beobachten,
  • mit den beteiligten Akteuren eine Resonanz zu finden,
  • um schließlich – möglichst - im Einklang mit deren Einschätzungen und Erwartungen zu agieren und Dissonanzen zu vermeiden.

In der amerikanischen Führungsdebatte ist die Rede von einem „Personal Mastery“ der verantwortlichen Entscheider und Gestalter. Diese erreichen mit ihren Handlungen Wirksamkeit, wenn es ihnen gelingt, die erwähnten Fähigkeiten ins Spiel zu bringen – nicht, indem sie das Gegenübersystem mit ihrer Expertise und Kontrolle überziehen. Dabei mag zwar die letzte, durch evidenzbasierte Forschung gewonnene Einsicht zur Anwendung gelangen, übersehen werden aber die eigentlichen Kohäsionsstoffe des Sozialen. Diese sind Akzeptanz, Vertrauen, Beteiligung und Beziehung.


Kommentare

Bisher hat niemand einen Kommentar hinterlassen.

Kommentar schreiben

Melde Dich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Teilen

Prof. Dr. Dr. h.c. Rolf Arnold
Seniorprofessor
TU Kaiserslautern