Vom "Wie?" zum "Wer?" - Unternehmensentwicklung in Zeiten hoher Dynamik

Vom "Wie?" zum "Wer?" - Unternehmensentwicklung in Zeiten hoher Dynamik

Die Dynamik heutiger Wirtschaft überfordert methodische Gestaltung. Nur noch die sozialen Systeme der Unternehmen sind komplex genug, Wege in die Zukunft zu finden. Es ist sinnlos geworden Unternehmen zu belehren. Es gilt, sie aktiv zu beobachten, um ihre Überlebenskompetenz zu verstehen. Erst dann ist intelligente Zuarbeit möglich.

Vortrag ansehen

Kaufe jetzt Dein Ticket, um die Vorträge der LeanDigitalConference anzusehen.


Nach aktuell publizierter Meinung ist die sogenannte Digitalisierung das aktuelle Hauptproblem. Digitalisierung ist aber nur ein neues Wort für ein altes Problem. Seit es wertschöpfende Arbeit unter Konkurrenzbedingungen gibt, hat es Vorteile menschliche Schranken durch Technik zu überwinden. Der erste Fall ist der Faustkeil, weitere Beispiele sind der Pflug, die Wasserkraft, die Dampfmaschine und heute der Computer und das Internet. Kein Zweifel, alle diese technischen Innovationen haben die Form wirtschaftlicher Wertschöpfung verändert.

Hier soll aber von einem ganz anderen Einfluss die Rede sein, nämlich vom ab und auf der Marktdynamik in den vergangenen 120 Jahren. Meine These lautet:

Mehr als jede technische Innovation bestimmt die aktuell ansteigende Dynamik die aktuell notwendigen Innovationen in den Unternehmen. Den Marktdruck erzeugen heute Unternehmen, die die neue Dynamik in Gebrauch nehmen, statt darunter zu leiden. Nur für diese modernen Unternehmen, kann neue Technik nützlich sein. Für die noch konservativen ist sie nur ein modisches Placebo, welches das eigentliche Problem verdeckt.

Am Institut für dynamikrobuste Organisation (IdO) beschäftigen wir uns seit fast 30 Jahren mit diesem Thema.


Kommentare

Bisher hat niemand einen Kommentar hinterlassen.

Kommentar schreiben

Melde Dich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.

Teilen

Dr. Gerhard Wohland
Leiter
Institut für dynamikrobuste Organisation