Demokratie in Zeiten des Wandels von Old Work und New Work

Demokratie in Zeiten des Wandels von Old Work und New Work

Guido Drehsen beschreibt welche Methoden und Möglichkeiten für Unternehmen wie auch für politische Parteien hilfreich sind, um Menschen gemeinsam für eine klimafreundliche, soziale und vor allem demokratische Gesellschaft zu begeistern.

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Wir sind aktuell in einer Zeit des starken Wandels, unser gesamtes Umfeld ändert sich erheblich. Die Anzahl von Arbeitsplätzen, in denen man lediglich Anweisungen ausführt, nimmt kontinuierlich ab. Gleichzeitig entstehen neue Jobs, die mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative verlangen. Partizipation und demokratische Entscheidungen werden immer wichtiger, damit Menschen sich gehört und ernst genommen fühlen – sowohl beruflich als auch gesellschaftlich.

Betriebsräte stellen die Freiheits- und Partizipationswünsche der neuen Arbeitswelten mitunter vor große Herausforderungen, weil gesetzliche Regelungen nicht schnell und individuell anpassbar sind. Gleichzeitig fördert mehr Partizipation einerseits die individuelle Selbstwirksamkeit im beruflichen Kontext und andererseits das gesellschaftliche Engagement über den beruflichen Kontext hinaus – ein Spill-Over-Effekt tritt ein.

In Zeiten, in denen Menschen sich von der Politik abwenden, kann daher die Selbstwirksamkeit am Arbeitsplatz sich auch positiv auf politisch-gesellschaftliches Engagement auswirken. Doch dafür muss Politik Rahmenbedingungen sowohl für die Anforderungen der neuen Arbeitswelt als auch neue Möglichkeiten der politischen Partizipation schaffen.


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Guido Drehsen
Bundesvorsitzender
DEMOKRATIE IN BEWEGUNG