Komplexität ist nichts für Einzelgänger – die Eröffnung

Komplexität ist nichts für Einzelgänger – die Eröffnung

„Wir sitzen doch schon so viel und oft in Web-Konferenzen und -Meetings. Brauchen wir jetzt auch noch so eine hier?“

Auch ich würde Sie viel lieber „in echt“ und persönlich begrüßen, Diskussionen während der Kaffeepause führen und gemeinsam mit Ihnen im Plenum debattieren. Aber leider ist das noch nicht wieder möglich. Gleichzeitig können und sollten wir nicht darauf verzichten, uns mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen. „Aber es gibt doch schon so viele Veranstaltungen zu Zusammenarbeit, Agilität, Organisation und Komplexität. Ist die hier auch noch notwendig?“ Meine Antwort ist ein klares JA.

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Mit dem Programm versuche ich einen multidimensionalen Spagat. Theoriefundierte Impulse aus der Praxis für die Praxis auf allen relevanten Ebenen. Denn Ungewissheit, Dynamik und Unsicherheit betreffen uns als Mensch in diversen Kontexten. Wir alle sind Teil der Gesellschaft, agieren in Teams, arbeiten in einem Unternehmen und reflektieren uns als Individuum und ganz persönlich. In dieser Veranstaltung werden wir diese verschiedenen Aspekte beleuchten und mit Ihnen gemeinsam denken und diskutieren.

„Wer hat welchen Theoretiker im Original gelesen und verstanden?“, interessiert mich dabei ebenso wenig wie rein triviale Checklisten für den garantierten Erfolg oder ähnliches. Wir versuchen, die richtige Balance dazwischen für Sie und mit Ihnen zu finden. Dafür habe ich tolle Impulsgebende eingeladen, die sehr verschiedene Professionen, die unterschiedlichsten Lebensläufe und Herzensthemen haben. Eines jedoch haben sie gemeinsam: Sie alle werden bei dieser Veranstaltung ihre Erfahrungen und Gedanken zur Diskussion stellen. Sie dürfen sich also freuen auf ganz unterschiedliche Themen, Schwerpunkte, Gedanken und Ansichten. Wir reagieren mit Vielschichtigkeit und Komplexität auf die Komplexität unserer Welt, zusammen.

Und nun fragen Sie sich ganz sicher, wen ich für dieses unvergessliche Event als Impulsgebende gewinnen konnte. Ich darf vorstellen:

Rainer Petek
Seine Lebensgeschichte ist so packend wie seine Vorträge und Workshops, denn er hat viel Zeit in schwindelerregenden Höhen verbracht. Seine Erfahrungen als Bergführer fließen in seine Gedanken zu Führung und Zusammenarbeit ein. Und natürlich geht es am Berg um Ungewissheit, Kooperation, Vorbereitung und Zufall.

Silke Hermann
Silke steht für Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung. Thematisch denkt, schreibt und berät sie Unternehmen zu Selbstorganisation und komplexitätsgerechter Führung. Dabei ist Silke Hermann streitbar, provoziert gerne und initiiert intensiven Diskurs mit Leidenschaft. Zurzeit forscht sie im Schwerpunkt zur Dezentralität und beleuchtet den Zusammenhang zwischen Organisation und Gesellschaft.

Barbara Messer
In ihren mehr als 20 Büchern beschäftigt sich Barbara Messer mit dem Lernen und der Selbstverwirklichung. Sie steht wie keine sonstige Rednerin und Trainerin für ungewöhnliche Methoden, eine Vielfalt an Bühnenrollen und Spaß. Sie ist davon überzeugt, dass New Work auch New Learning braucht. Dabei geht es Barbara um das sich Einmischen, Mitgestalten und wirksam sein.

Elisabeth Sechser
Elisabeth ist Sichtart und Sichtart ist die Kunst | sich | zu betrachten. Wozu? Für ein Gutes Neues Arbeiten. Darum geht es ihr, wenn sie bloggt, podcastet oder als Gastgeberin mit Menschen über Organisation und Zusammenarbeit diskutiert. Wer bei Elisabeth Sechser zähe Debatten in langweiligen Stuhlkreisen sucht, wird nicht fündig. Sie steht für innovative Formate und anregende Lernorte. Die Sprache, die Menschen in Organisationen verwenden, ist ihr Herzensthema.

Prof. Dr. Lars Vollmer
Er ist Unternehmer und Unternehmensdenker, schreibt Kolumnen für das Magazin Capital und lässt uns beim Denken zuschauen in seinen „Vollmers Gedankengänge“-Videos. Und immer geht es ums Ganze: überholte Managementwerkzeuge, Demokratie, Herdendummheit und Problemlösung. Seine Thesen sind oft spitz und unbequem, ein sehr guter Startpunkt für Diskurs und Auseinandersetzung.

Nora Hespers
Als Journalistin ist Sport eigentlich ihr Geschäft. Doch mit ebenso viel Leidenschaft podcastet und schreibt sie zu aktuellen Gesellschaftsthemen. Dazu wirft sie einen intensiven Blick in die Vergangenheit, auch in die ihrer Familie während der NS-Zeit. Denn für Nora Hespers ist klar: Wir sind Geschichte. Das was war, sollten wir begreifen, um im Heute gute Entscheidungen für das Morgen zu treffen.


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