
Clinical Operations
Clinical Operations beschreibt in unserem Sinne einen ganzheitlichen Ansatz zur Gestaltung und Weiterentwicklung der operativen Leistungsfähigkeit von Krankenhäusern.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führung, operative Steuerung und kontinuierliche Verbesserung so miteinander verbunden werden können, dass eine verlässliche Patientenversorgung ermöglicht, Mitarbeitende in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und die Organisation zugleich in ihrer Fähigkeit zur kontinuierlichen Weiterentwicklung gestärkt wird.
Clinical Operations verbindet aus unserer Sicht unterschiedliche Perspektiven: ein gemeinsames Führungsverständnis, wirksame Führungs- und Steuerungsstrukturen, Lean Management und kontinuierliche Verbesserung, patientenorientierte Prozesse, Daten und Digitalisierung sowie die konsequente Ausrichtung auf Wertschöpfung und Zusammenarbeit.
Mit dem Clinical Operations Framework, dem Zertifikatslehrgang Clinical Operations Management, der Organisationsanalyse sowie unseren Impulsen & Events bieten wir unterschiedliche Zugänge zu Clinical Operations – von der Orientierung und Standortbestimmung über den Kompetenzaufbau bis hin zur konkreten Weiterentwicklung der eigenen Organisation.
Clinical Operations Framework
Das Clinical Operations Framework bildet den inhaltlichen Bezugsrahmen für die systematische Gestaltung und Weiterentwicklung von Clinical Operations im Krankenhaus.
Es macht sichtbar, welche Bereiche zusammenspielen müssen, wenn operative Leistungsfähigkeit nicht nur punktuell verbessert, sondern dauerhaft in der Organisation verankert werden soll. Dabei betrachtet das Framework nicht einzelne Methoden oder Instrumente isoliert, sondern deren Zusammenspiel innerhalb eines übergeordneten Organisations- und Führungsmodells.

Das Framework umfasst 15 Themenfelder, die drei Dimensionen zugeordnet sind:
WARUM – Gemeinsames Führungsverständnis
Die erste Dimension beschreibt die grundlegenden Orientierungen, die Führung, Zusammenarbeit und Entscheidungen in der Organisation prägen.
WIE – Gestaltungsfelder
Die zweite Dimension richtet den Blick darauf, wie Führung, operative Steuerung, Prozesse, kontinuierliche Verbesserung sowie Daten und Digitalisierung im Arbeitsalltag konkret gestaltet werden.
WOFÜR – Werte durch Handeln
Die dritte Dimension betrachtet die Wirkung des organisationalen Handelns – insbesondere für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende und die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Organisation.
Das Framework unterstützt Fach- und Führungskräfte dabei, die eigene Organisation aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gestaltungsfeldern besser zu verstehen und Entwicklungsbedarfe systematisch einzuordnen.
Es dient damit sowohl als Orientierungsmodell für die Organisationsentwicklung als auch als gemeinsame Grundlage für die Clinical Operations Organisationsanalyse und den Zertifikatslehrgang Clinical Operations Management.
Das Clinical Operations Framework steht kostenfrei zum Download zur Verfügung und kann als Grundlage für die eigene Auseinandersetzung mit Clinical Operations und die Weiterentwicklung der Organisation genutzt werden.
Wer sich dem Clinical Operations Framework lieber im Gespräch nähern möchte, findet im Podcast Kaizen2go eine eigene Folge dazu. Im Mittelpunkt stehen die Grundidee des Frameworks, seine Entstehung und die Frage, wie sich Clinical Operations als ganzheitlicher Ansatz zur Weiterentwicklung von Krankenhausorganisationen verstehen lässt.
Clinical Operations Decision Architecture
Ausgehend vom Clinical Operations Framework und angestoßen durch Rückmeldungen aus der Praxis wurde die Clinical Operations Decision Architecture (CODA) als Weiterentwicklung des Ansatzes entwickelt.
Sie vertieft das Gestaltungsfeld „Clinical Operations steuern“ und geht der Frage nach, wie sich die Leitplanken des Frameworks in eine nachvollziehbare operative Entscheidungslogik übersetzen lassen – von Erkennen und Einordnen über Priorisieren und Entscheiden bis zu Eskalieren und Lernen.
Auch CODA versteht sich ausdrücklich als Diskussionsgrundlage und als Einladung zur weiteren praktischen Erprobung und Weiterentwicklung.
Whitepaper, Excel-Beispielrechner und Anleitung stehen kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Zertifikatslehrgang Clinical Operations Management
Der Zertifikatslehrgang Clinical Operations Management richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Krankenhaus, die operative Exzellenz, Lean Management sowie wirksame Führungs- und Steuerungsstrukturen stärker miteinander verbinden möchten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Clinical Operations nicht nur verstanden, sondern in der eigenen Organisation konkret gestaltet und weiterentwickelt werden kann. Dazu verbindet der Lehrgang fachliche Impulse mit praxisnaher Reflexion und dem Austausch mit anderen Teilnehmenden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Transfer in die eigene Organisation. Im Rahmen des Clinical Operations Lab werden ausgewählte Fragestellungen aus dem eigenen Arbeitsumfeld aufgegriffen, reflektiert und mit den Inhalten des Lehrgangs verknüpft.

Der Lehrgang orientiert sich am Clinical Operations Framework und greift zentrale Themen aus Führung, operativer Steuerung, kontinuierlicher Verbesserung, Prozessgestaltung sowie Daten und Digitalisierung auf.
Damit bietet der Zertifikatslehrgang einen strukturierten Rahmen, um das eigene Verständnis von Clinical Operations zu vertiefen, Zusammenhänge besser einzuordnen und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Organisation mitzunehmen.
Clinical Operations Organisationsanalyse
Die Clinical Operations Organisationsanalyse unterstützt Krankenhäuser dabei, den eigenen Entwicklungsstand systematisch zu erfassen und zentrale Stärken, Spannungsfelder und Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen.
Grundlage der Analyse sind die Themenfelder des Clinical Operations Frameworks. Betrachtet werden dabei zwei Perspektiven: die systemische IST-Analyse, die den aktuellen Umsetzungsstand beschreibt, und die Transformations-Perspektive, die aufzeigt, inwieweit Strukturen und Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung bereits vorhanden sind.

Die Ergebnisse werden in einem individuellen Organisationsprofil zusammengeführt. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild darüber, in welchen Bereichen bereits tragfähige Strukturen bestehen, wo Entwicklungspotenziale liegen und welche Zusammenhänge für die weitere Organisationsentwicklung besonders relevant sein können.
Die Organisationsanalyse versteht sich dabei nicht als Bewertung im Sinne eines Rankings, sondern als strukturierte Standortbestimmung und Reflexionsgrundlage für Fach- und Führungskräfte.
Sie schafft damit eine fundierte Basis, um Entwicklungsfelder zu priorisieren, Verbesserungsaktivitäten gezielter auszurichten und die weitere Entwicklung von Clinical Operations in der eigenen Organisation systematisch zu gestalten.
Sie möchten wissen, wo Ihre Organisation heute steht und welche Entwicklungsfelder besonders relevant sind? Hier geht es zur Clinical Operations Organisationsanalyse.
Impulse & Events
Clinical Operations lebt vom Austausch, von neuen Perspektiven und von der Auseinandersetzung mit konkreten Fragestellungen aus der Praxis.
Mit unseren Impulsen & Events greifen wir ausgewählte Themen aus dem Clinical Operations Framework auf und vertiefen sie gemeinsam mit Fach- und Führungskräften aus dem Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Führung und Leadership, Lean Management, operative Exzellenz, Wertschöpfung, kontinuierliche Verbesserung sowie Daten und Künstliche Intelligenz.
Unsere Angebote reichen von der jährlichen Fachkonferenz LeanHospital über themenspezifische Veranstaltungen und Seminare bis hin zu aufgezeichneten Vorträgen und Lernimpulsen, die unabhängig von Ort und Zeit genutzt werden können.
LeanHospital – die jährliche Fachkonferenz
LeanHospital bringt einmal jährlich Fach- und Führungskräfte aus Krankenhäusern und dem Gesundheitswesen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Erfahrungen und Praxisbeispiele rund um Lean Management, Führung, operative Exzellenz und die Weiterentwicklung von Krankenhausorganisationen zu diskutieren.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die isolierte Betrachtung einzelner Methoden, sondern die Frage, wie Krankenhäuser ihre Strukturen, Führungsmodelle und Arbeitsweisen so weiterentwickeln können, dass eine hohe Versorgungsqualität, gute Arbeitsbedingungen und eine leistungsfähige Organisation miteinander verbunden werden.
Die Fachkonferenz bietet Raum für konkrete Einblicke aus der Praxis, für den Austausch über unterschiedliche Vorgehensweisen und für die Diskussion darüber, welche Ansätze sich unter den jeweiligen organisatorischen Rahmenbedingungen bewähren. Erfahrungsberichte aus Krankenhäusern und Impulse von Expertinnen und Experten zeigen dabei unterschiedliche Perspektiven auf Führung, Prozessgestaltung, kontinuierliche Verbesserung und operative Steuerung.
Teilnehmende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich machen LeanHospital zugleich zu einer internationalen Plattform für Austausch, Vernetzung und Lernen über Organisations- und Landesgrenzen hinweg. Dadurch entstehen Einblicke in unterschiedliche Gesundheitssysteme, Organisationsformen und Entwicklungsschwerpunkte.
LeanHospital versteht sich damit als Ort, an dem Praxiswissen, neue Perspektiven und persönlicher Austausch zusammenkommen. Ziel ist es, Fach- und Führungskräften konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Organisation zu geben und zugleich den fachlichen Dialog über die Zukunft leistungsfähiger Krankenhausorganisationen zu fördern.
Aktuelle Veranstaltungen
Mit unseren aktuellen Veranstaltungen vertiefen wir ausgewählte Themenfelder von Clinical Operations und bieten Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen gezielt zu bearbeiten.
- Lean Healthcare – Herkunft, Methoden und Führung für eine nachhaltige Transformation
- Führung neu gedacht – Lean Leadership für die Gesundheitsbranche
- Makigami – Effiziente Prozesse in Verwaltung und Klinikbetrieb
- Das Krankenhaus erfolgreich führen und weiterentwickeln
- Das Krankenhaus als Wertschöpfungssystem verstehen
- Operational Excellence im Krankenhaus – führen, steuern und kontinuierlich verbessern
- Daten & Künstliche Intelligenz als Führungs- und Steuerungsinstrument
Die einzelnen Veranstaltungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte und ermöglichen eine gezielte Vertiefung ausgewählter Themen aus Führung, Steuerung, Lean Management und Organisationsentwicklung.
Vorträge & Impulse on demand
Ergänzend zu unseren Live-Veranstaltungen stehen in der LeanOnlineAcademy ausgewählte Aufzeichnungen von Vorträgen, Fachimpulsen und Praxisbeiträgen zur Verfügung.
Die Inhalte greifen unterschiedliche Themen aus dem Umfeld von Clinical Operations auf – von Führung und Lean Management über Prozessgestaltung und kontinuierliche Verbesserung bis hin zu Fragen der operativen Steuerung, Daten und Digitalisierung.
Die Aufzeichnungen ermöglichen es, sich flexibel, ortsunabhängig und im eigenen Tempo mit einzelnen Themen auseinanderzusetzen. Sie eignen sich sowohl für den persönlichen Wissenstransfer als auch als Impuls für Diskussionen und Weiterentwicklungsprozesse innerhalb der eigenen Organisation.
So entsteht eine ergänzende Möglichkeit, Erfahrungen aus der Praxis kennenzulernen, neue Perspektiven aufzunehmen und ausgewählte Fragestellungen unabhängig von festen Veranstaltungsterminen zu vertiefen.
Weitere Impulse & Medien
Im LeanHospital Channel auf LeanPublishing finden Sie fortlaufend Fachbeiträge, Interviews & Videos rund um Lean Hospital, Führung, Patientenfluss, kontinuierliche Verbesserung und die Weiterentwicklung von Krankenhausorganisationen.
Die Beiträge greifen aktuelle Fragestellungen auf, stellen Erfahrungen aus der Praxis vor und bieten unterschiedliche Perspektiven auf die Gestaltung leistungsfähiger Krankenhausorganisationen.
Ergänzend stehen auf YouTube ausgewählte Videoaufzeichnungen, Interviews und Gespräche rund um LeanHospital und Clinical Operations zur Verfügung.
Clinical Operations Netzwerk
Clinical Operations entsteht nicht allein durch Konzepte, Modelle oder Methoden, sondern vor allem durch Menschen und Organisationen, die Verantwortung übernehmen, Erfahrungen sammeln und neue Wege in Führung, Steuerung und kontinuierlicher Verbesserung gehen.

Im Clinical Operations Netzwerk kommen Fach- und Führungskräfte zusammen, die sich mit der Weiterentwicklung von Krankenhausorganisationen beschäftigen und ihre Erfahrungen, Perspektiven und Impulse in den fachlichen Austausch einbringen.
Das Netzwerk verbindet Menschen, Organisationen, Kliniken, Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen, die sich mit Themen wie Führung, Lean Management, operativer Exzellenz, Prozessgestaltung, kontinuierlicher Verbesserung sowie der Weiterentwicklung organisationaler Strukturen auseinandersetzen. Dabei entstehen unterschiedliche Perspektiven auf die Frage, wie Krankenhäuser ihre operative Leistungsfähigkeit nachhaltig entwickeln können.
Wenn Sie Interesse an einer Mitwirkung im Clinical Operations Netzwerk haben oder mehr über die Möglichkeiten einer Beteiligung erfahren möchten, senden Sie uns gerne eine E-Mail an mail[at]leanbase.de
Ergänzend zum Netzwerk gibt es die LinkedIn-Gruppe „Clinical Operations – Krankenhaus wirksam gestalten“. Sie bietet einen offenen Raum für fachlichen Austausch, Diskussionen und Impulse rund um Clinical Operations.
Clinical Operations Netzwerktreffen
Das erste Treffen findet am 2. Dezember 2026 von 13:00 bis 16:00 Uhr online statt. Gemeinsam möchten wir reflektieren, welche Themen und Impulse der LeanHospital 2026 in den jeweiligen Organisationen aufgegriffen, weitergedacht oder bereits in die Praxis übertragen werden konnten.
Das zweite Treffen der Mitglieder ist für den 17. und 18. März 2027 in Mannheim vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen der persönliche Austausch und die Vertiefung ausgewählter Themen. Für beide Tage ist eine Mischung aus fachlichen Impulsen, interaktiven Elementen, gemeinsamen Diskussionen und praxisorientiertem Erfahrungsaustausch geplant.
Sämtliche Netzwerktreffen sind für Mitglieder des Clinical Operations Netzwerks kostenfrei; bei Präsenztreffen sind Tagungsgetränke und Verpflegung inklusive.
Auch Personen und Organisationen, die noch nicht Mitglied im Clinical Operations Netzwerk sind, können an ausgewählten Netzwerktreffen teilnehmen. Damit möchten wir Interessierten die Möglichkeit geben, das Netzwerk, seine Themen und den fachlichen Austausch kennenzulernen.
Für Nichtmitglieder gelten folgende Teilnahmegebühren:
- Online-Netzwerktreffen am 2. Dezember 2026: 79,00 € zzgl. MwSt.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. - Zweitägiges Netzwerktreffen am 17. und 18. März 2027 in Mannheim: 450,00 € zzgl. MwSt., inklusive Tagungsgetränken und Verpflegung.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Die nachfolgend vorgestellten Mitglieder des Clinical Operations Netzwerks sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Annette Bebersdorf beschäftigt sich an der BG Unfallklinik Murnau mit der strategischen Weiterentwicklung von Strukturen, Prozessen und Führungsarbeit im Krankenhaus. Als Ökonomin, Lean Master und Transformationsexpertin verbindet sie Lean Management mit den Anforderungen eines komplexen klinischen Umfelds.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Frage, wie Organisationen so gestaltet werden können, dass Abläufe verlässlich funktionieren und Menschen auf allen Ebenen handlungsfähig werden. Komplexität versteht sie dabei nicht als etwas, das durch mehr Steuerung und Kontrolle beherrscht werden muss, sondern als Raum für Entwicklung und neue Möglichkeiten.
Führung bedeutet für sie, auch in unklarem Terrain Richtung und Orientierung zu geben und Menschen handlungsfähig zu halten – ohne ihnen die Lösung vorzugeben. Durch Hypothesen und gezielte Impulse schafft Führung den Rahmen, in dem Lernen und Entwicklung im System entstehen können.
Lean versteht Annette Bebersdorf deshalb nicht als Methode oder Werkzeugkasten, sondern als Haltung und gelebtes Organisationsverständnis: Verwicklung lösen, Orientierung und Verlässlichkeit schaffen und Organisationen befähigen, ihre Entwicklungsfähigkeit zunehmend aus sich selbst heraus zu entfalten.
Ihre Erfahrungen aus Universitätskliniken und der BG Unfallklinik Murnau bringt sie in die Weiterentwicklung von Clinical Operations ein – an der Schnittstelle von Prozessgestaltung, Führung, Transformation und strategischer Organisationsentwicklung.

Der Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Hochschule Bochum verbindet praxisorientierte Lehre und Forschung mit aktuellen Fragestellungen des Gesundheitswesens. In insgesamt neun Studiengängen beschäftigen sich unterschiedliche Disziplinen unter anderem mit den Herausforderungen eines sich wandelnden Gesundheitssystems. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Community Health sowie Ökonomie und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen.
Als Mitglied im Clinical Operations Netzwerk bringt der Fachbereich insbesondere seine wissenschaftliche und interdisziplinäre Perspektive in den Austausch zur Weiterentwicklung von Führung, Organisation und operativen Strukturen im Gesundheitswesen ein. Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis schafft dabei wertvolle Impulse für die gemeinsame Auseinandersetzung mit den zukünftigen Anforderungen an leistungsfähige Gesundheitsorganisationen.

Lothar Becker ist Diplom-Ingenieur und Inhaber von Lothar Becker Lean Consulting. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt er sich als Geschäftsführer, Interim Manager und Berater mit Führung, Organisationsentwicklung und der Verbesserung operativer Abläufe.
Lean versteht er als Führungs- und Managementansatz. Seine Schwerpunkte sind bereichsübergreifende Zusammenarbeit, klare Verantwortung und Führung vor Ort. Er arbeitet mit Führung und Mitarbeitenden daran, Schnittstellen zu klären, Abläufe zu verbessern und Veränderungen im Alltag zu verankern.
Sein Interesse am Krankenhausumfeld ist auch persönlich geprägt: Seine Frau arbeitet seit vielen Jahren als Pflegekraft im OP. Die LeanHospital 2026 hat ihn darin bestärkt, seine Erfahrung für Krankenhäuser nutzbar zu machen.
Im Clinical Operations Netzwerk bringt er seine Führungs- und Umsetzungserfahrung ein und möchte von der klinischen Praxis lernen. Sein Ziel: verlässliche Patientenversorgung, gute Arbeitsbedingungen und wirtschaftlich tragfähige Krankenhäuser.
Damit gute Versorgung Zukunft hat.

Jörg Cwojdzinski verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in Industrie, Führung und betrieblicher Exzellenz. Über viele Jahre verantwortete er bei ASMPT weltweit die Bereiche Produktion, Einkauf und Logistik und gestaltete dabei internationale Produktionsnetzwerke sowie umfassende Lean-Transformationen.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie Organisationen ihre Wertschöpfung ganzheitlich weiterentwickeln und Lean nicht nur als Methodenansatz, sondern als wirksames Führungs- und Managementsystem verankern können. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit dem Zusammenspiel von Strategie, Führung, Prozessen, kontinuierlicher Verbesserung und operativer Steuerung.
Heute bringt Jörg Cwojdzinski seine Erfahrung als Sparringspartner, Mentor und Impulsgeber für betriebliche Exzellenz ein. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Übertragung grundlegender Prinzipien wirksamer Wertschöpfungs- und Führungssysteme auf unterschiedliche organisatorische Kontexte.
In das Clinical Operations Netzwerk bringt er insbesondere die Perspektive jahrzehntelanger industrieller Transformations- und Führungserfahrung ein. Der Blick über die Grenzen des Gesundheitswesens hinaus eröffnet dabei zusätzliche Impulse für die Frage, wie Führung, Wertschöpfung, operative Steuerung und kontinuierliche Verbesserung auch im Krankenhaus systematisch miteinander verbunden werden können.

Seit mehr als 15 Jahren unterstützt Judith Fellsches Unternehmen, Verwaltungen und Krankenhäuser dabei, Prozesse wirksamer zu gestalten. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der Gestaltung von Patienten- und Informationsflüssen und der Frage, wie sich die Wirkung von Lean Hospital unmittelbar erfahrbar machen lässt. Ein besonderer Ansatz ist dabei die von LMX entwickelte Lean-Hospital-Simulation: In einem simulierten Krankenhaus durchlaufen elektive und Notfallpatient den gesamten Prozess von der administrativen Aufnahme über Station und Behandlung bis zur Entlassung.
Wartezeiten, fehlende Informationen, Schnittstellenprobleme und Abstimmungsbedarf werden dadurch nicht nur beschrieben, sondern im Zusammenspiel der verschiedenen Berufsgruppen unmittelbar sichtbar. Anschließend werden die Abläufe mit Lean-Prinzipien analysiert, verändert und erneut durchlaufen.
Damit verbindet Judith Fellsches Prozessoptimierung mit einem praxisnahen Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen medizinischen, pflegerischen und administrativen Abläufen – ein Ansatz, der zentrale Fragestellungen von Clinical Operations unmittelbar erlebbar macht.

FlexSim Healthcare unterstützt Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen dabei, Patienten- und Versorgungsprozesse realitätsnah zu simulieren, zu analysieren und unterschiedliche Szenarien vor ihrer praktischen Umsetzung zu bewerten. Mithilfe einer 3D-Simulationsumgebung können unter anderem Patientenflüsse, Wartezeiten, Ressourcenauslastung sowie der Einsatz von Personal, Räumen und medizinischer Infrastruktur sichtbar gemacht werden.
Ein besonderer Mehrwert liegt darin, reale Daten in die Modelle einzubeziehen und unterschiedliche Varianten miteinander zu vergleichen. So lässt sich beispielsweise untersuchen, wie sich Veränderungen bei Kapazitäten, Personalbesetzung, Behandlungsabläufen oder räumlichen Strukturen auf das Gesamtsystem auswirken.
Als FlexSim Authorized Distributor begleitet das Unternehmen Simulationsprojekte im Gesundheitswesen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bringt damit insbesondere seine Erfahrung in der datenbasierten Analyse und Gestaltung komplexer Patienten- und Prozessabläufe in das Clinical Operations Netzwerk ein.
Stefanie Grabow ist Koordinatorin im OP-Management am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und verfügt über langjährige Erfahrung in der klinischen Versorgung sowie im Operationsdienst.
Seit 2020 verantwortet sie als OP-Koordinatorin die Organisation, Koordination und kontinuierliche Weiterentwicklung von Abläufen im OP-Bereich. Dabei verbindet sie praktische Erfahrung mit einem klaren Blick auf effiziente Prozesse, gute Zusammenarbeit und digitale Unterstützung im klinischen Alltag.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Frage, wie Kommunikation und Koordination im OP durch digitale Lösungen verbessert werden können. Ein von ihr maßgeblich begleitetes Projekt ist die Implementierung der digitalen Kommunikationsplattform von sqior im OP der LMU, die im Rahmen der med.Logistica mit dem 5. Leipziger Innovationspreis für Krankenhauslogistik ausgezeichnet wurde.

Silvia Gröger arbeitet in der Stabsstelle Pflegeentwicklung und Pflegewissenschaft bei der Pflegedienstleitung der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg. In ihrer Funktion verbindet sie pflegerische Praxis, Wissenschaft und Organisationsentwicklung.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Projektmanagement sowie in der Begleitung und Beratung von Mitarbeitenden bei der Planung und Umsetzung von Veränderungs- und Innovationsprojekten. Darüber hinaus konzipiert und leitet sie eigene Forschungsprojekte, insbesondere mit Blick auf Qualitätsverbesserung und die Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung.
Ihre klinische Erfahrung in unterschiedlichen Fachbereichen sowie ihr wissenschaftlicher Hintergrund prägen einen systemischen Blick auf Versorgungsprozesse, Teamarbeit und Veränderungsdynamiken. Damit bringt Silvia Gröger insbesondere die Verbindung von Pflegepraxis, Implementierungswissenschaft und nachhaltiger Organisationsentwicklung in das Clinical Operations Netzwerk ein.

Jörg Gottschalk ist Diplom-Kaufmann, systemischer Coach, Autor und Organisationsentwickler mit langjähriger Erfahrung im Gesundheitswesen. Nach Tätigkeiten in Beratungsunternehmen wie Wibera, KPMG und PricewaterhouseCoopers war er von 2004 bis 2014 als Geschäftsführer von Krankenhäusern und medizinischen Versorgungseinrichtungen in Berlin tätig.
Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Lean Management im Krankenhaus. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen verlässliche und transparente Behandlungsprozesse, die konsequente Reduktion von Verschwendung sowie die Befähigung von Mitarbeitenden zur kontinuierlichen Verbesserung. Lean Hospital versteht er dabei nicht als reines Methodenprogramm, sondern als umfassenden Ansatz zur Organisations- und Führungsentwicklung.
Als Autor, Berater und Referent vermittelt Jörg Gottschalk seine Erfahrungen und Perspektiven zur Weiterentwicklung von Krankenhäusern und gilt als profilierter Vertreter des Lean-Hospital-Ansatzes im deutschsprachigen Raum.

Judith Kinzlinger verbindet medizinische Expertise, Managementkompetenz sowie umfassendes Know-how in den Bereichen Prozessoptimierung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung und begleitet Organisationen erfolgreich bei Veränderungs- und Entwicklungsprozessen im Gesundheitswesen.
Judith Kinzlinger verfügt über langjährige Berufserfahrung im Gesundheitswesen. Nach ihrer Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten und ihrer Tätigkeit als rheumatologische Fachassistentin absolvierte sie berufsbegleitend den Studiengang Management im Gesundheitswesen.
Seit 2015 sammelte sie am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn umfassende Erfahrungen in den Bereichen Prozessmanagement, Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie im strategischen und operativen Krankenhausmanagement. Zudem übernahm sie Führungsverantwortung als Personalleitung der Medizinisch-Technischen Dienste.
Ihre besondere Stärke liegt in der Verbindung von medizinischem Fachwissen mit organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen. Ergänzt wird ihr Profil durch rund drei Jahre Berufserfahrung in der Betriebsorganisationsplanung sowie dem Projektmanagement von Krankenhausbauprojekten. Eine besondere Stärke liegt in der Koordination medizinischer, technischer und organisatorischer Schnittstellen, sowie der Motivation von Mitarbeitern.
Im Jahr 2026 qualifizierte sich Frau Kinzlinger zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zur Fachkraft für psychische Gefährdungsbeurteilung. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Resilienz/Krisenmanagement, psychischer Gesundheit und dem Menschen als zentralem Sicherheits- und Erfolgsfaktor in Organisationen.
Mein persönliches Statement: „Mitarbeiterbindung ist für mich kein Benefit, sondern ein Führungsauftrag. Psychologische Sicherheit, klare Verantwortlichkeiten und gut strukturierte Abläufe schaffen Vertrauen und machen Organisationen langfristig erfolgreich.”

Johanna Leidenberger ist seit rund 30 Jahren im Krankenhauswesen tätig, davon seit zehn Jahren im Qualitätsmanagement. In dieser Zeit hat sie die Veränderungen und wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt – bis hin zur Schließung eines Krankenhauses, die sie unmittelbar miterleben musste.
Diese Erfahrungen haben ihren Blick auf die Zukunft der Krankenhausorganisation geprägt. Für sie steht fest: Die Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert. Viele über Jahrzehnte gewachsene Strukturen und Arbeitsweisen werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ein bloßes Festhalten am Bestehenden ist deshalb keine tragfähige Perspektive.
Im Mittelpunkt ihres Interesses steht die Frage, wie Krankenhäuser ihre Organisation, Prozesse und Zusammenarbeit neu denken müssen, um auch künftig eine qualitativ hochwertige und wirtschaftlich tragfähige Patientenversorgung sicherzustellen.
Im Clinical Operations Netzwerk bringt Johanna Leidenberger ihre langjährige praktische Erfahrung sowie ihre Perspektive aus dem Qualitätsmanagement ein. Ihr besonderes Anliegen ist es, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen, Veränderungen anzustoßen und gemeinsam mit anderen neue Wege für eine zukunftsfähige Krankenhausorganisation zu entwickeln.

Dr. Axel Mechtler ist geschäftsführender Oberarzt an der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie des Kepler Universitätsklinikums. Darüber hinaus leitet er das Traumanetzwerk in Oberösterreich, ist als Risikomanager tätig und engagiert sich weiterhin als Notarzt.
Mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung verbindet er umfassende klinische Praxis mit Führungs- und Organisationsverantwortung. Seine Perspektive auf Clinical Operations ist dadurch stark von den Anforderungen einer sicheren, koordinierten und verlässlichen Patientenversorgung geprägt.
Besonders wertvoll für das Netzwerk ist die Verbindung von operativer klinischer Erfahrung, Risikomanagement und organisationsübergreifender Zusammenarbeit. Damit bringt Dr. Mechtler eine Perspektive ein, die medizinische Qualität, Patientensicherheit und wirksame Strukturen im Krankenhaus miteinander verbindet.

Anja Moser verbindet langjährige Erfahrung in der pflegerischen Versorgung mit fundierter Expertise im Qualitäts- und Prozessmanagement des Gesundheitswesens. Nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvierte sie berufsbegleitend das Bachelorstudium „Prozessmanagement Gesundheit“ an der FH Oberösterreich.
In ihrer Funktion als Leiterin des Qualitäts- und Prozessmanagements am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried beschäftigt sie sich mit der Weiterentwicklung klinischer Prozesse, der Verbesserung der Versorgungsqualität und der nachhaltigen Verankerung eines gelebten Qualitätsverständnisses im Krankenhausalltag.
Mit ihrer Verbindung aus klinischer Praxiserfahrung, Prozessverständnis und organisatorischer Gestaltungskompetenz bereichert sie das Clinical Operations Netzwerk um eine wichtige Perspektive auf die Weiterentwicklung der Krankenhausorganisation.

Nataša Neuhold ist Expertin für Lean Management, klinisches Management sowie Qualitäts- und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen. Am Kepler Universitätsklinikum Linz beschäftigt sie sich mit der Weiterentwicklung klinischer Prozesse und Managementsysteme und verbindet dabei Qualitätsmanagement, Lean Management, Führung und operative Steuerung.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen transparente und verlässliche Prozesse, interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Nutzung von Kennzahlen sowie die kontinuierliche Verbesserung im klinischen Alltag.
Lean versteht sie nicht als isolierte Methodensammlung, sondern als Managementansatz zur nachhaltigen Entwicklung von Organisationen. Mit dieser Perspektive bringt sie insbesondere die Verbindung von klinischer Praxis, Managementsystemen und kontinuierlicher Verbesserung in das Clinical-Operations-Netzwerk ein.

Dr. Wioletta Osko ist Pflegedirektorin am Marienhaus Klinikum Neuwied und verantwortet einen Versorgungsbereich über drei Standorte mit mehr als 700 Betten. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen und in leitenden Funktionen des Pflegemanagements.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Weiterentwicklung pflegerischer Strukturen und in der praktischen Umsetzung von Lean Management in der stationären Versorgung. Unter ihrer Leitung wurden unter anderem Pilotstationen aufgebaut, Ist-Analysen durchgeführt sowie Elemente wie UNIT-Strukturen, Huddleboards und klar definierte Verantwortlichkeiten eingeführt. Ziel ist es, Arbeitsprozesse zu entlasten, Doppelwege zu reduzieren und die Versorgungsqualität zu verbessern.
Ihre Arbeit verbindet dabei wissenschaftliche Fundierung, interprofessionelle Zusammenarbeit und eine wertschätzende Führungskultur. Damit bringt Dr. Osko eine Perspektive in das Clinical Operations Netzwerk ein, die Pflege, Führung und kontinuierliche Verbesserung eng miteinander verbindet.

Mag. Walter Petschnig, MSc, QRE™ ist im Qualitäts- und Risikomanagement des Sanatorium Hera tätig und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie strategische Steuerung, Lean Management und Risikomanagement wirksam miteinander verbunden werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Übersetzung strategischer Ziele in konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten. Dabei nutzt er unter anderem Hoshin Kanri und verbindet diesen Ansatz mit einem systematischen Umgang mit Unsicherheiten und Risiken entlang der Wertschöpfung.
Seine Perspektive auf Clinical Operations ist geprägt von der Idee, Managementsysteme nicht isoliert zu betrachten, sondern Strategie, Qualität, Risikomanagement und operative Umsetzung stärker miteinander zu verzahnen. Damit bringt Walter Petschnig insbesondere seine Erfahrung an der Schnittstelle von strategischer Steuerung, Qualitäts- und Risikomanagement in das Clinical Operations Netzwerk ein.

Peakboard entwickelt digitale Lösungen zur Visualisierung und operativen Steuerung von Prozessen und bringt damit insbesondere die Perspektive von Daten, Digitalisierung und transparentem Daily Management in das Clinical Operations Netzwerk ein.
Im Krankenhausumfeld unterstützt Peakboard unter anderem die Zusammenführung und Visualisierung von Informationen aus unterschiedlichen Systemen und Bereichen. Einsatzmöglichkeiten reichen vom Daily Management und Klinik-Board über Betten- und OP-Steuerung bis hin zu Transport-, Material- und Logistikprozessen. Ziel ist es, relevante Informationen dort verfügbar zu machen, wo im klinischen Alltag Entscheidungen getroffen und Prozesse gesteuert werden.
Damit ergänzt Peakboard das Clinical Operations Netzwerk insbesondere an der Schnittstelle zwischen Lean Management, operativer Steuerung und Digitalisierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Daten so genutzt und visualisiert werden können, dass Transparenz entsteht, Abweichungen frühzeitig sichtbar werden und Fach- und Führungskräfte in der täglichen Steuerung unterstützt werden.

Patrick Ruf ist Leiter Qualitätsmanagement bei der St. Vincenz-Kliniken GmbH und seit mehr als 20 Jahren im Gesundheitswesen tätig. Seine berufliche Entwicklung verbindet klassisches Qualitätsmanagement, Zertifizierungen, Risikomanagement und Qualitätssicherung mit der systematischen Einführung von Lean Management im Krankenhaus.
Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit Lean Management und Lean Hospital. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er eine Basisqualifikation für Mitarbeitende, um Lean-Prinzipien und -Methoden nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern konsequent in der Praxis anzuwenden. Inzwischen wurden mehr als 250 Mitarbeitende zu „Leanunterstützern“ qualifiziert. Ergänzt durch Patientensteuerungs- und Teamboards entstand daraus ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess mit breiter Beteiligung.
Damit bringt Patrick Ruf insbesondere seine Erfahrung an der Schnittstelle von Qualitätsmanagement, Lean Management, Qualifizierung und kontinuierlicher Verbesserung in das Clinical Operations Netzwerk ein.

senne products entwickelt und fertigt Lösungen für Visual Management und Arbeitsorganisation und bringt damit insbesondere die Perspektive der visuellen Prozessgestaltung und transparenten Arbeitsorganisation in das Clinical Operations Netzwerk ein.
Mit dem Bereich spLEAN bietet das Unternehmen unter anderem Lösungen für Kennzeichnungen, Bodenmarkierungen, Dokumentenhalter und weitere Elemente des Visual Managements. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Informationen im Arbeitsumfeld so sichtbar und unmittelbar verfügbar gemacht werden können, dass Orientierung erleichtert, Standards unterstützt und Prozesse transparenter gestaltet werden.
Dabei verbindet senne products Produktentwicklung mit eigener Lean-Erfahrung. Das Unternehmen hat Lean Management auch in der eigenen Produktion umgesetzt und nutzt Instrumente wie Visual Management, Arbeitsplatzorganisation und transparente Kennzeichnungen zur Verbesserung der eigenen Prozesse.
Damit ergänzt senne products das Clinical Operations Netzwerk insbesondere an der Schnittstelle zwischen Lean Management, Visual Management und operativer Prozessgestaltung. Gerade im Krankenhaus können visuelle Standards und eindeutig gestaltete Arbeitsumgebungen dazu beitragen, Informationen schneller erfassbar zu machen, Orientierung zu unterstützen und tägliche Abläufe verlässlicher zu gestalten.

Dr. med. Kerstin Schubert bringt knapp 20 Jahre Erfahrung aus dem Krankenhausalltag mit. Dieses Wissen prägt heute ihre Arbeit als Teamleitung Lean Management im Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt. Als Fachärztin hat sie die Versorgung in allen Versorgungsstufen, vom Grund- und Regelversorger bis zum Maximalversorger, aus nächster Nähe erlebt. Seit 2023 widmet sie sich der Aufgabe , gemeinsam mit den Mitarbeitenden Prozesse nachhaltig zu verbessern und eine patientenorientierte, lernenden Organisation zu gestalten.
Mit einem Master of Health and Business Administration, fundierten Kompetenzen im Qualitätsmanagement sowie weiteren Qualifikationen im Bereich Lean Hospital verbindet sie medizinisches Fachwissen mit modernen Managementmethoden.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Überzeugung, dass die besten Lösungen dort entstehen, wo Mitarbeitende befähigt werden, von Bescheidwissern zu Problemlösern zu werden. Mit einem ganzheitlichen Lean-Ansatz, einem Lean-Führungsverständnis und konsequente Patientenorientierung kann es gelingen, einen echten Mehrwert für Patienten und Mitarbeitende zu schaffen und damit die Grundlage für eine zukunftsfähige Krankenhausorganisation zu legen.

Christian Scheiber ist seit 1996 in der Krankenpflege tätig und seit 2010 in leitender Funktion im Überwachungs- und Intensivbereich. Seit 2020 verantwortet er die organisatorische und personelle Leitung der Stroke Unit an der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Übertragung von Lean-Denken in den klinischen Alltag. Als Moderator des „Innovationsraums Stroke Unit“ beschäftigt er sich mit der Frage, wie Prozesse gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterentwickelt, Schnittstellen verbessert und unterschiedliche Berufsgruppen wirksam in Veränderungsprozesse eingebunden werden können.
Im Rahmen des Innovationsraums wurden unter anderem ein strukturiertes Projektmanagement etabliert, regelmäßige interprofessionelle Teamboard-Treffen eingeführt sowie ein wöchentliches berufsgruppenübergreifendes Kurzfortbildungsformat aufgebaut. Auch die Einführung einer Schichtleitung ist ein Beispiel dafür, wie durch klare Verantwortlichkeiten und unterstützende Strukturen der klinische Alltag stabilisiert und das Team entlastet werden kann.
In seiner Führungsarbeit setzt Christian Scheiber auf Transparenz, offene Kommunikation und eine konsequente Beteiligung der Mitarbeitenden. Damit bringt er insbesondere seine praktische Erfahrung aus der pflegerischen Führung, der interprofessionellen Zusammenarbeit und der mitarbeiterorientierten Prozessgestaltung in das Clinical Operations Netzwerk ein.

Dr. Harald Stefanits ist stellvertretender Ärztlicher Direktor am Kepler Universitätsklinikum und bringt langjährige klinische Erfahrung in seine Arbeit ein. Dadurch verbindet er medizinische Verantwortung und Führungserfahrung mit einem unmittelbaren Blick auf die täglichen Abläufe und Herausforderungen im Krankenhaus.
Seine besondere Stärke liegt darin, Optimierungspotenziale nicht nur aus organisatorischer oder wirtschaftlicher Perspektive zu betrachten, sondern stets ausgehend von der klinischen Praxis. Im Mittelpunkt steht für ihn die Frage, wie vorhandene Ressourcen effizient genutzt werden können, ohne Qualität, Sicherheit und die Anforderungen der medizinischen Versorgung aus dem Blick zu verlieren.
Dabei orientiert er sich an der Lean-Clinical-Philosophie, die Prinzipien des Lean Managements mit den besonderen Rahmenbedingungen des Krankenhauses verbindet. Für ihn kann klinische Medizin nicht allein auf Basis ökonomischer Kennzahlen weiterentwickelt werden. Patienten und Mitarbeitende stehen an erster Stelle. Erst wenn medizinische Qualität, sichere Versorgung, gute Arbeitsbedingungen und ein verantwortungsvoller Ressourceneinsatz gemeinsam betrachtet werden, entsteht nachhaltige Verbesserung.

Dr. Matvei Tobman ist Facharzt für Chirurgie, IT-Fachmann und zertifizierter LEAN-Manager mit langjähriger Erfahrung in der stationären Versorgung. Nach einer ca. 15-jährigen klinischen Tätigkeit befasst er sich seit über 10 Jahren schwerpunktmäßig mit dem Prozess- und Risikomanagement sowie Fragen der Patientensicherheit in Gesundheitseinrichtungen.
Bereits während seiner Promotion beschäftigte er sich mit Telemedizin, entscheidungsunterstützenden Systemen sowie der Systemanalyse in der Softwareentwicklung. Seitdem verbindet er in seiner Tätigkeit medizinische, technologische und ganzheitlich-systemische Perspektiven. Auch in seiner Masterarbeit (MHBA) befasste er sich mit Methoden und grafischen Sprachen für Prozessmodellierung.
In seinem Krankenhausverbund hat er eines der ersten nach ONR 49001/ISO 31000 zertifizierten Risikomanagementsysteme Deutschlands etabliert. Darüber hinaus war er maßgeblich an anderen Zertifizierungsverfahren sowohl des Gesamtunternehmens als auch der einzelnen Kliniken und Spezialzentren beteiligt. Zu seinen Schwerpunkten gehören jedoch das Projekt- sowie das Prozess- und Risikomanagement, bei denen er standardmäßig Methoden aus dem Portfolio des LEAN-Managements anwendet.
Als Beirat von SCiO DACH (Systems and Complexity in Organisations) befasst sich Dr. Tobman insbesondere mit diversen systemischen und kybernetischen Ansätzen im Gesundheitswesen und ihrer Kombination mit LEAN-Management

Ralf Volkmer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lean Management, organisationaler Entwicklung und der Frage, wie Unternehmen und Organisationen ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig weiterentwickeln können.
Als einer der Gründer der LeanBase bringt er Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen zusammen und schafft Plattformen für Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Lean Management und Operational Excellence.
Mit Clinical Operations richtet er diesen Blick gezielt auf das Krankenhaus. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass eine leistungsfähige Krankenhausorganisation nicht durch einzelne Methoden oder Optimierungsprojekte entsteht, sondern durch das Zusammenspiel von Führung, operativer Steuerung, kontinuierlicher Verbesserung, Prozessen, Daten und einer konsequenten Orientierung an Patienten und Mitarbeitenden.
Aus dieser Auseinandersetzung entstand das Clinical Operations Framework als ganzheitlicher Bezugsrahmen für die Weiterentwicklung der operativen Leistungsfähigkeit von Krankenhäusern. Darauf aufbauend wurden weitere Angebote wie die Clinical Operations Organisationsanalyse und der Zertifikatslehrgang Clinical Operations Management entwickelt.
Im Clinical Operations Netzwerk versteht Ralf Volkmer seine Rolle insbesondere darin, unterschiedliche Perspektiven aus Krankenhauspraxis, Wissenschaft und anderen Branchen zusammenzuführen, den fachlichen Austausch zu fördern und Impulse für die weitere Entwicklung von Clinical Operations aufzunehmen und miteinander zu verbinden.

Angelika Wagner-Kronberger ist Projekt- und Prozessmanagerin im Gesundheitswesen am LKH Graz II der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Projekt-, Prozess- und Lean Management sowie in der Entwicklung und Begleitung von Verbesserungsprozessen im klinischen Umfeld.
Dabei stehen für sie nicht einzelne Methoden im Vordergrund, sondern die Entwicklung einer lernenden, lösungsorientierten Organisationskultur. Haltung, Klarheit und kontinuierliche Entwicklung im Team bilden dabei zentrale Elemente ihres Lean-Verständnisses.
Als zertifizierte Projektmanagerin verbindet sie strukturiertes Vorgehen mit langjähriger Erfahrung im klinischen Alltag. Mit ihrem Fokus auf praxistaugliche Lösungen, die für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende spürbare Verbesserungen schaffen, bringt sie insbesondere ihre Erfahrung in den Bereichen Prozessgestaltung, Lean Management und organisationsübergreifende Versorgung in das Clinical Operations Netzwerk ein.
