Die Entwicklung von Reinigungsgestellen für optische Komponenten mit Design for Six Sigma

Die Entwicklung von Reinigungsgestellen für optische Komponenten mit Design for Six Sigma

Die Herstellung einer vergüteten Optik aus Rohglas besteht aus vielen Einzelprozessen. Einige davon sind Reinigungen, die zum großen Teil von Ultraschallreinigungsanlagen übernommen werden. Für diese Anlagen werden Reinigungsgestelle benötigt, die die Teile sicher durch die Ultraschallbecken führen und die Qualität des Reinigungsergebnisses sicherstellen.


Durch die immer größer werdende Anzahl an zu reinigenden Teilen wurden neue Gestelle benötigt. Da der ursprüngliche Lieferant nicht mehr zur Verfügung stand, wurde eine Eigenentwicklung angestrebt. Diese sollte so konzipiert werden, dass darin die optischen Komponenten nicht nur gereinigt, sondern auch innerbetrieblich transportiert und gelagert werden können. Gleichzeitig sollten die Gestelle an verschiedene Optik-Geometrien angepasst werden können.

Die Umsetzung erfolgte mit einem Design for Six Sigma Ansatz. Aufbauend auf Kundenforderungen und einer Systemhierarchie-Analyse wurde mit Hilfe eines Block- und Parameterdiagramms die Anforderungen analysiert. Das Ausloten von möglichen Konzepten erfolgte mit TRIZ-Methoden, wobei ein morphologischer Kasten zu möglichen Varianten führte. Bei der finalen Auswahl unterstütze die Pugh-Matrix. Die Realisierung erfolgte dann in enger Abstimmung mit den Betriebsmittelkonstrukteuren.  

Durch das Zusammenspiel von verschiedenen Six Sigma Werkzeugen wurde ein flexibel anpassbares Reinigungsgestell entwickelt. Dies erfüllt die hohen Anforderungen an das Reinigungsergebnis und ist im Serienprozess eingeführt.

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